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Bei der neuen Schneidlösung investierte MBS in einen Plasmarotator zur Schweißnahtvorbereitung bis 47 °. „Wir brauchen Schweißnahtvorbereitungen nicht sehr oft, können damit aber auch Lohnfertigung anbieten“, erklärt Geschäftsführer Ettore Scheiflinger. 
Foto: Microstep
Bei der neuen Schneidlösung investierte MBS in einen Plasmarotator zur Schweißnahtvorbereitung bis 47 °. „Wir brauchen Schweißnahtvorbereitungen nicht sehr oft, können damit aber auch Lohnfertigung anbieten“, erklärt Geschäftsführer Ettore Scheiflinger. 

Plasmaschneiden

Mehr Flexibilität und konstant hohe Qualität im Stahlbau

Das Warten auf zugekaufte Teile ist jetzt Geschichte: Ein Stahlbauunternehmen setzt an seinen zwei Standorten auf Anlagen mit Plasma-Autogentechnologie.

Überdachungen, Geländer, Komponentenfertigung – die MBS Scheiflinger GmbH kümmert sich individuell um die meist kurzfristigen Aufgaben im Bereich Metall- und Stahlbau. Als sich Ettore Scheiflinger 1999 selbständig machte und im österreichischen Kapfenberg – 50 Kilometer nördlich von Graz – sein Unternehmen gründete, setzte er den Grundstein für seine stetig wachsende Firma. Schnell wurde aus dem Ein-Mann-Betrieb ein mittelständisches Unternehmen, das mehr als 20 Jahre später mit mehr als 30 Mitarbeitern auf rund 1.200 m2 Fläche produziert. 2020 wurde in ein zweites Werk in Serbien investiert, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben und zu größten Teilen für die eigene Produktion zu fertigen.

Langjährige Erfahrung im Bereich Stahlbau

„Die Stärken unseres Betriebs sind Flexibilität und langjährige Erfahrung im Bereich Stahlbau. Wir haben in puncto Qualität sehr hohe Ansprüche an uns selbst, damit am Ende des Tages auch für den Kunden das Beste rauskommt“, sagt Ettore Scheiflinger. Kunden aus Bauindustrie, Wohnbau, Straßenbau oder Stahl-Wasserbau vertrauen auf die industriellen und architektonischen Stahlbauarbeiten (vom klassischen Geländer bis zum schweren Stahlbau), darunter das renommierte Unternehmen Voestalpine Böhler.

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Die in Österreich ansässige MBS Scheiflinger GmbH mit einem weiteren Standort in Serbien kümmert sich um unterschiedlichste Aufgaben im Metall- und Stahlbau und ist zur Stelle, wenn schnelle Fertigung und hohe Qualität gefragt sind.
Foto: Microstep
Die in Österreich ansässige MBS Scheiflinger GmbH mit einem weiteren Standort in Serbien kümmert sich um unterschiedlichste Aufgaben im Metall- und Stahlbau und ist zur Stelle, wenn schnelle Fertigung und hohe Qualität gefragt sind.

Für den Zuschnitt von Blechen, Rohren und Trägern vertraut MBS seit 2008 auf eine Microstep-Plasmaschneidanlage mit zusätzlicher Autogentechnologie. Damit löste der Betrieb eine Problematik, die viele Jahre immer wieder vorherrschte: Die fehlende Flexibilität und Liefergeschwindigkeit beim Zukauf von Teilen. Warten war für MBS keine dauerhafte Option, die meisten Aufträge mussten und müssen just-in-time abgearbeitet werden. So entschied man sich, mehrere Schneidanlagenhersteller anzufragen. „Für mich war der Name Microstep damals neu. Im Nachhinein bin ich sehr glücklich, dass ich mich für Microstep entschieden habe. In den langen Gesprächen ging es nicht ums reine Verkaufen, sondern um die technische Beratung. Mit der Anlage bin ich sehr zufrieden“, so Scheiflinger.

Investition in einen Plasmarotator zur Schweißnahtvorbereitung

Die SPL Baureihe wurde im Laufe des Jahres generalüberholt und fertigt seit Dezember 2020 in Serbien. Dort hat Ettore Scheiflinger ein zweites Unternehmen gegründet. „Der neue Standort soll dieselbe Qualität wie in Österreich haben und nach unseren Anforderungen produzieren. Damit verfügen wir über zwei Standorte, wo wir bei gleicher Qualität eine Kapazitätssteigerung erreichen und eine Preisreduktion.“ Gleiche Qualität bedeutete auch gleiche Ausstattung. Die Frage nach der geeigneten Schneidlösung beantwortete man mit einer Neuanschaffung für die österreichische Zentrale und den Verkauf der zuverlässigen SPL von Microstep an das noch junge serbische Unternehmen. „Die alte Schneidanlage ist super beieinander und leistet weiterhin gute Dienste.“ Eine Plasma-Autogenschneidanlage war für den Betrieb unabdingbar – mit einem anderen Hersteller konnte sich Scheiflinger nicht anfreunden. So entschied man sich für den Tausch.

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Geschäftsführer Ettore Scheiflinger: „Für mich war klar, wenn wir eine neue Anlage kaufen, dann kann das nur eine Microstep werden. Microstep hat das Vertrauen über Jahre verdient.“
Foto: Microstep
Geschäftsführer Ettore Scheiflinger: „Für mich war klar, wenn wir eine neue Anlage kaufen, dann kann das nur eine Microstep werden. Microstep hat das Vertrauen über Jahre verdient.“

Die neue CNC-Maschine für den Hauptstandort verfügt ebenfalls über Plasma- und Autogentechnologie. Allerdings investierte MBS hier anstatt in 2D-Technologie in einen Plasmarotator zur Schweißnahtvorbereitung. „Wir brauchen Schweißnahtvorbereitungen nicht sehr oft, aber es kommt immer wieder vor. Wir wollten einfach das neue Feature und können damit auch Lohnfertigung anbieten“, sagt Scheiflinger. Dies sei vor allem interessant für Betriebe, die jetzt noch aufwendig diese Schweißnahtvorbereitungen herstellen müssen.

Bei der Trägerbearbeitung Zeit sparen und Fehlerquote reduzieren

Die neue Plasma-Autogenschneidanlage der Baureihe Mastercut deckt überwiegend – wie der Vorgänger auch – andere Aufgaben ab. MBS bearbeitet hauptsächlich Stückzahlen bis 200 aus Baustahl (S235 bis S355), Aluminium und Edelstahl. Zumeist kommt Plasma zum Einsatz bei Stärken von 3 bis 40 mm. Materialien bis 100 mm bearbeitet der Fachbetrieb mit Brennschneidtechnologie. Ein seit Jahren sehr vorteilhaftes Tool ist die Möglichkeit der Träger- und Rohrbearbeitung. So werden häufig mehrere Träger (HEA oder IPE) wie auch Formrohre bis 200 mm Durchmesser bearbeitet. Der Zuschnitt erfolgt zuvor mittels Bandsäge. Wo einst gebohrt wurde, werden seitdem mittels Plasma Löcher geschnitten. „Wenn möglich machen wir sämtliche Bohrungen mit der Plasmaanlage. Wir legen mehrere Träger auf und arbeiten diese Stück für Stück ab. Das funktioniert super. Im Vergleich zur herkömmlichen Methode mit Anreißen, Körnen, Bohren sind wir mindestens doppelt so schnell. Und minimieren auch noch unsere Fehler“, verrät Ettore Scheiflinger.

Für den Inhaber des Stahlbaufachbetriebs hat sich die Investition in den Bereich Zuschnitt mehr als gelohnt, das Warten auf zugekaufte Teile ist lange schon Geschichte. Das Unternehmen profitiert nun an zwei Standorten von der Flexibilität eines eigenen Technologieparks. „Die beiden Plasmaschneidanlagen sind das Herzstück der Fertigung in Sachen Blechbearbeitung. Für mich war klar, wenn wir eine neue Anlage kaufen, dann kann das nur eine Microstep werden. Microstep hat das Vertrauen über Jahre verdient. Wir arbeiten seit 2008 mit Microstep. Da kann man nur positives berichten.“

Plasma-Autogenschneidsystem mit 6.000 x 2.000 mm Arbeitsfläche

Die Mastercut ist ein äußerst flexibles und robustes Schneidsystem für eine Vielzahl an Schneidaufgaben. Die CNC-Maschine bietet hochwertige 2D-Zuschnitte mit Plasma und Autogen, dank des Mastercut-Rotators können mittels Plasmatechnologie auch exakte Fasenschnitte für eine effiziente Schweißnahtvorbereitung an das Flachmaterial angebracht werden. MBS Scheiflinger entschied sich für eine Ausführung mit einer Arbeitsfläche von 6.000 x 2.000 mm. In Sachen Filteranlage vertraut der Metallbaubetrieb auf die DFPRO 8 Cyclopeel von Donaldson.

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Seit 2008 ist die MBS Scheiflinger GmbH glücklich mit Technologie aus dem Hause Microstep. Als eine zweite CNC-Schneidanlage gekauft wurde, entschied sich Ettore Scheiflinger erneut für Microstep und ein System mit Plasma- und Brennschneidtechnologie.
Foto: Microstep
Seit 2008 ist die MBS Scheiflinger GmbH glücklich mit Technologie aus dem Hause Microstep. Als eine zweite CNC-Schneidanlage gekauft wurde, entschied sich Ettore Scheiflinger erneut für Microstep und ein System mit Plasma- und Brennschneidtechnologie.

500 mm breiter Schacht zur Bearbeitung von Trägern und Rohren

In den CNC-Schneidtisch integriert wurde ein 500 mm breiter Schacht zur Bearbeitung von Rohren und Trägern. Der Schacht kann zur Blechbearbeitung mit Gittern abgedeckt werden und bietet dann den vollen Arbeitsbereich von 6.000 x 2.000 mm. MBS Scheiflinger nutzt die CNC-Maschine auch für zahlreiche Bearbeitungen von Trägern. In die vorab per Bandsäge getrennten Träger werden mittels Plasmatechnologie präzise Löcher geschnitten, die früher gebohrt wurden. „Die Genauigkeit, die wir durch die Anlage erzielen, zieht sich durch. Bis zur Montage haben wir weniger Nacharbeiten“, so Ettore Scheiflinger.

Durch die Integration des Mastercut-Plasmarotators kann die Walter GmbH Fasen bis 47° zum Beispiel zur Schweißnahtvorbereitung anbringen. Für prozesssichere Schneidergebnisse über das gesamte Maschinenleben hinweg sorgt die automatische patentierte Kalibriereinheit ACTG. Als Plasmastromquelle ist eine Kjellberg Hifocus 280i Neo mit automatischer Gaskonsole und Contour Cut Speed Technologie im Einsatz. Die Firma MBS führt meist Plasmaschnitte bei Baustahl mit 3 bis 40 mm Stärke durch, Edelstahl bis 25mm ist auch problemlos möglich. Für die Bearbeitung höherer Materialstärken bis 100 mm wurde bei MBS ein Autogenbrenner in die Mastercut integriert.

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Der Baudienstleister Jaeger hat sich am Standort Bernburg ein neues Schneidzentrum inklusive Schweißnahtvorbereitung eingerichtet.
Foto: Erl

Autogenschneiden

Mehr Flexibilität durch eigene Brennteilfertigung

Baudienstleister setzt auf multifunktionale Portalschneidanlage von Erl Automation.

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Foto: Steute

Biegezellen

Mehr Flexibilität für Biegeprozesse

Die passende Kombination von Anlage, Automation und Funktechnik sorgt für mehr Flexibilität im Biegeprozess.

Foto: TCI Cutting

Laserschneiden

Flexibilität und Produktivität beim 2D-Blechschneiden

TCI Cutting erneuert sein erfolgreiches Modell Smartline Fiber 3015 und bietet Anwendern damit höchste Flexibilität und Produktivität beim 2D-Schneiden.

Foto: Microstep

Plasmaschneiden

3D-Plasmaschneidsystem für die gewünschte Flexibilität

Durch ein 3D-Plasmaschneidsystem gewinnt die M & M Public Design AG enorm an Flexibilität bei der Herstellung ihrer Metallbau- und Signaletikprodukte .