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Thyssenkrupp Materials Services will Transparenz für sein gesamtes Produkt-Portfolio und seine Kunden zu schaffen: Der Product Carbon Footprint – kurz PCF – Rechner berechnet für jedes Produkt von der Herstellung bis zur Auslieferung den genauen CO
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Thyssenkrupp Materials Services will Transparenz für sein gesamtes Produkt-Portfolio und seine Kunden zu schaffen: Der Product Carbon Footprint – kurz PCF – Rechner berechnet für jedes Produkt von der Herstellung bis zur Auslieferung den genauen CO2e-Ausstoß.

Werkstoffe

CO2e-Fußabdruck für die komplette Lieferkette macht Produkte vergleichbar

Mithilfe des Product Carbon Footprint Rechners erhalten Kunden von Thyssenkrupp Material Services Klarheit über die Klimaverträglichkeit von Werkstoffen.

Genau zu wissen, wie groß der CO2e-Fußabdruck eines Produktes entlang der gesamten Lieferkette ist, gehört zu den großen Herausforderungen von Unternehmen, wenn es um die Senkung von Emissionen geht.  Thyssenkrupp Materials Services hat nun ein Berechnungsmodell entwickelt, um genau diese Transparenz für sein gesamtes Produkt-Portfolio und seine Kunden zu schaffen: Der Product Carbon Footprint – kurz PCF – Rechner berechnet für jedes Produkt von der Herstellung bis zur Auslieferung den genauen CO2e-Ausstoß. „Der Product Carbon Footprint Rechner ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Erreichen unserer eigenen, aber auch der Klimaziele unserer Kunden“, sagt Martin Stillger, Vorstandsvorsitzender von Thyssenkrupp Materials Services.

Klassifizierungslabel für Green Steel

CO2-Emissionen bei der Stahlproduktion sollen für Kunden transparent gemacht werden.
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Zertifiziertes Berechnungsmodell des Product Carbon Footprint

In die komplexe Berechnung des Product Carbon Footprints fließen spezifische Daten zu den Lagerstandorten, der An- und Ablieferung sowie alle Lieferanten- und Materialdaten. Damit werden alle Daten entlang der gesamten Lieferkette bis zum Kunden, dem sogenannten „Cradle to Gate“- Ansatz, berücksichtigt. Nach den Anforderungen des Greenhouse Gas Protocols – des weltweit anerkannten Standards für die Messung von Treibhausgas-Emissionen – werden diese Daten den einzelnen Auftragspositionen bei Thyssenkrupp Materials Services zugeordnet. Diese Zuordnung basiert zum einen auf dem umfangreichen Prozess- und Materialwissen von Thyssenkrupp Materials Services und zum anderen auf der Unterstützung externer Experten bei der Bewertung der entsprechenden Treibhausgaseffekte. Auf diese Weise ist es für jeden Artikel möglich, alle Schritte von der Herstellung über die Anlieferung, die Lagerung und Verarbeitung bis zur Auslieferung an den Kunden hinsichtlich der Treibhausgasbelastung transparent darzustellen. Frank Thelen, Head of Governance and Procurement bei Thyssenkrupp Materials Services und mitverantwortlich für die Entwicklung des Modells: „Mit den Daten aus den Berechnungen haben unsere Kunden exakte Ausgangswerte für ihre eigenen PCF-Berechnungen. Auf dieser Basis können wir unsere Kunden dahingehend beraten, dass zum Beispiel in Zukunft Produkte aus anderen Herstellungsverfahren eingesetzt werden, die geringere CO2e-Werte haben. Damit liefern wir einen wichtigen Beitrag für die Klimaneutralität der Produkte unserer Kunden“. Das Berechnungsmodell von Thyssenkrupp Materials Services ist von der internationalen Klassifikationsgesellschaft DNV zertifiziert worden.

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In die komplexe Berechnung des Product Carbon Footprints fließen spezifische Daten zu den Lagerstandorten, der An- und Ablieferung sowie alle Lieferanten- und Materialdaten.
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In die komplexe Berechnung des Product Carbon Footprints fließen spezifische Daten zu den Lagerstandorten, der An- und Ablieferung sowie alle Lieferanten- und Materialdaten.

Zertifizierter grüner Stahl und nachhaltige Produkte

Nachhaltige Produkte gehören bei diesem „grünen Pionier“ selbstredend ins Portfolio. Doch wie steht es um Themen wie Transparenz und Zertifizierungen? 
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Green Steel: bis zu 95 % weniger Emissionen

Eine der Stahlsorten im Produktportfolio von Thyssenkrupp Materials Services, mit der Kunden ihre Scope 3 Emissionen reduzieren können, wird ab 2023 „grüner Stahl“ der Swiss Steel Group sein – der grüne geschmiedete und gewalzte Blank- und Stabstahl wird unter anderem von Thyssenkrupp Aerospace für den Bau von Flugzeugteilen verwendet. Der Herstellungsprozess dieses Materials ist besonders umweltverträglich und weist Emissionen aus, die 80 bis 95 % unter dem Branchendurchschnitt liegen. „Auch wenn es noch nicht möglich ist, Stahl klimaneutral zu produzieren, ist gerade bei diesem sehr CO2e-intensiven Werkstoff eine Reduktion um 10 oder 20 Prozent bereits ein wichtiger Schritt“, so Frank Thelen. „Durch die neue Transparenz über unsere gesamte Lieferkette hinweg können wir nun gemeinsam mit unseren Partnern daran arbeiten, diese in Zukunft so klimafreundlich wie möglich zu gestalten“.