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Foto: Ugitech
3D-Druck erlebt auch in der Stahlbranche einen deutlichen Aufschwung. Ugitech, ein Unternehmen der Swiss Steel Group, bietet unter der Marke Ugiwam Spezialstahl unterschiedlicher Zusammensetzung für drahtbasierte additive Fertigungsverfahren (WAAM) an.

Halbzeuge

WAAM: Spezialstahl für drahtbasierte additive Fertigung

In der Stahlbranche gewinnt additive Fertigung an Bedeutung. Der hochwertige Draht für das Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) entsteht aus Spezialstahl.

Ob austenitisch, martensitisch oder ferritisch, Duplexdraht oder nickelbasierter Draht – als führender Anbieter von Spezialstahl für Schweißanwendungen stellt Ugitech ein großes Sortiment zur Verfügung, das auch für das additive Fertigungsverfahren WAAM Verwendung findet. Das Unternehmen der Swiss Steel Group nutzt dabei seine langjährige Erfahrung in der Stahlherstellung, um Material höchster Qualität für den Einsatz in additiven Fertigungsverfahren anzubieten. Erkenntnisse aus dem unternehmenseigenen Forschungs- und Entwicklungszentrum fließen in die Herstellung der Drähte ein, die vor allem für Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) entwickelt wurden. Das drahtbasierte additive Fertigungsverfahren erlangt zusätzlich zum Pulverbettsystem und Pulverzufuhrsystem eine immer größere Bedeutung in der Stahlbranche.

Über WAAM – drahtbasierte additive Fertigungstechnologie

Beim Wire Arc Additive Manufacturing wird der extern zugeführte Schweißdraht durch einen Lichtbogen geschmolzen. Lagenweise entstehen so die gewünschten 3D-Komponenten. Die Vorteile dieses Fertigungsverfahrens liegen auf der Hand. Große Bauteile mit Längen in mehreren Metern lassen sich in kurzer Zeit kosteneffizient herstellen. Dabei erreicht die WAAM-Technologie mit bis zu 5 kg/h eine höhere Produktivität als das selektive Laserschmelzen oder Elektronenstrahlschmelzen. Es entstehen individuelle Bauteilgeometrien, die sich mit konventionellen Verfahren nur unter großem Aufwand und erhöhten Kosten herstellen lassen. Die endkonturnahe Fertigung (near net shape) ermöglicht einen schnellen Aufbau der Geometrie bei geringem Materialverbrauch und -abfall. Da das Verfahren ohne den Einsatz von Lasern und Pulver auskommt, sind keine sicherheitstechnischen Vorkehrungen notwendig. Insgesamt ist WAAM vor allem für die Fertigung großer Bauteile in der Luft- und Raumfahrt, im Bauwesen und Schiffbau sowie in der Öl- und Gasindustrie geeignet.

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Zertifizierter Spezialstahl und umfassender technischer Support

Ugitech bietet seinen Kunden einen umfassenden technischen Support. Weltweit unterstützen Experten bei der Auswahl korrosionsbeständiger, leistungsfähiger Edelstähle mit den gewünschten mechanischen und strukturellen Eigenschaften. Der Spezialstahlhersteller nutzt dabei die neuesten Kontroll- und Prüftechnologien. Das Rohmaterial für die Ugiwam-Drähte wird in einem nach ISO 17025 akkreditierten Labor in Ugine (Frankreich) hergestellt. Kunden profitieren somit von einer umfangreichen Prozesskontrolle und erhalten Produkte höchster Qualität, die genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Seine neuen Produkte im Bereich additiver Fertigung wird Ugitech auf der 3D Print Congress & Exhibition 7 vorstellen, die aufgrund der Corona-Pandemie verschoben wurde und nun vom 5. bis 7. April 2022 in Lyon stattfindet.

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Die Firma OTG Gronau entfernte per Elektropolitur herstellungsbedingte Verunreinigungen von empfindlichen Studienobjekten. Die Waben aus Spezialstahl kommen in der Grundlagenforschung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zum Einsatz.
Foto: OTH Oberflächentechnik Hagen

Entgraten

Elektropolierte Waben aus Spezialstahl 

Normalerweise geht es von der Forschung in die Praxis – hier war es umgekehrt. Für makellosen Spezialstahl setzt das KIT auf fachmännische Elektropolitur.

Foto: Prima Additive

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Prima Additive startet mit additiver Fertigungstechnik

Mit dem Geschäftsbereich Prima Additive wird die italienische Prima Industrie zukünftig stärker im Markt für additive Fertigungstechnologien aktiv.

Foto: IFW Jena

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Additive Fertigung: DVS bietet anerkannte Ausbildung

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