Lasim hat sich für in eine Twin-Servo-Presse von Schuler investiert, die eine Werkzeug-Aufspannfläche von 6,25 m x 2,50 m bietet.
Foto: Schuler

Pressen

Twin-Servo-Presse für Aluminiumteile

Der italienische Automobilzulieferer Lasim formt das Aluminium-Fahrgestell für einen italienischen Sportwagen auf einer Twin-Servo-Presse von Schuler.

Zum ersten Mal hat Lasim S.p.A. mit Sitz im süditalienischen Lecce eine Presse bei Schuler bestellt, und entschied sich für eine 2.000 t starke Maschine mit Twin-Servo-Technologie. „Wir haben uns für Schuler aufgrund der Technologie und der Qualität der Pressen entschieden“, sagt Lasim-Geschäftsführer Giampiero Fedele. „Im Vorfeld haben wir die Ausbringleistung und Performance der Anlage genau analysiert, Schuler bietet hier klare Vorteile gegenüber dem Wettbewerb. Auch die kurze Liefer- und Inbetriebnahmezeit sprach für die Investition.“

Das bietet Schulers Twin-Servo-Presse

  • Bei Twin-Servo-Anlagen von Schuler arbeiten zwei voneinander getrennte und lediglich elektronisch synchronisierte Torquemotoren im Pressentisch und nicht wie üblich im Kopfteil der Presse. Über außen angeordnete Zugstangen ziehen diese Servomotoren den Stößel nach unten. Dadurch fällt das Kopfteil weg und die Maschinen bauen bei gleichzeitig größerem nutzbaren Arbeitsbereich wesentlich niedriger als herkömmliche Pressen, benötigen allerdings unterflur mehr Platz.
  • In der praktischen Anwendung von Vorteil ist die um 30 % geringere Auffederung des Pressegestells gegenüber herkömmlichen Pressen. Das führt zu geringerem Schnittschlag und schont Presse und Werkzeug. Verstärkend wirkt dabei die größere, dämpfende Stößelmasse.
  • Durch die günstigen Hebelverhältnisse und die weit außen liegenden Kraftangriffspunkte sind zudem die geometrisch Voraussetzungen bei außermittigen Belastungen besser. Eine deutlich größeren Kippsteifigkeit ist die Folge, so dass außermittige Kräfte und Außermittigkeiten besser ertragen werden, was gerade bei Stufenpressen von Bedeutung ist.
  • Mit den im Fundament angeordneten Antrieben sind die Geräuschemissionen ohnehin bereits gedämpft und werden zusätzlich durch einen Schallschutz verringert. Zudem sei die Energie-Effizienz günstig, heißt es vom Hersteller. Die beiden dezentralen Antriebe sind so angeordnet, dass Ziehkissen und Schrottschächte ausreichend Platz finden.

Ein Fahrgestell aus Aluminium gab den Ausschlag

Die Presse für Lasim bietet eine Werkzeug-Aufspannfläche von 6,25 m auf 2,50 m und ist mit einem Transfer automatisiert, der dank seiner aktiven Schwingungsdämpfung einen sicheren Transport der produzierten Teile gewährleistet. Zu ihnen gehören Halterungen für Kotflügel, Airbags oder Armaturenbretter sowie Querstreben und -träger, die teilweise auf 18 miteinander vernetzten Roboter-Inseln verschweißt werden.

Außer den drei Transferpressen verfügt der Maschinenpark von Lasim noch über sieben weitere Einzelpressen sowie zwei Pressenlinien. Doch spätestens als vor wenigen Monaten der Auftrag ins Haus flatterte, ein Fahrgestell für einen Sportwagen aus Aluminium zu fertigen, war klar: eine weitere Transferpresse musste her. Geschäftsführer Giampiero Fedele ging auf Nummer sicher und entschied sich in Hinsicht auf die Produktionsgeschwindigkeit sozusagen für den Sportwagen unter den Pressen – die Twin-Servo-Maschine von Schuler.

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