Image
abb_swifti_cobot.jpeg
Foto: ABB
Der neue Cobot Swifti von ABB erledigt kollaborative Aufgaben in der Geschwindigkeit eines Industrieroboters.

Automatisierung

Dieser Cobot macht Industrierobotern Konkurrenz

Der Swifti ist ein schneller und präziser Cobot, mit dem ABB die Lücke zwischen kollaborativen und Standard-Industrierobotern schließen will.

Die ABB Automation GmbH erweitert ihr Sortiment an kollaborativen Robotern durch einen neuen industriellen Cobot, der hohe Anwenderfreundlichkeit und Sicherheit mit der Geschwindigkeit, Robustheit und Präzision eines Standard-Industrieroboters kombiniert .Der neue Swifti CRB 1100 basiert auf dem Industrieroboter IRB 1100, der sich laut Hersteller durch die höchste Geschwindigkeit und Genauigkeit seiner Klasse auszeichnet.

Swifti ist einfach zu bedienen und verbindet eine Traglast von 4 kg und eine Reichweite von bis zu 580 mm mit den Vorteilen eines sicheren, kollaborativen Betriebs und einfacher Bedienung. Er eröffnet neue Möglichkeiten zur Steigerung der Produktivität in einer Vielzahl von Anwendungen – von der Fertigung bis hin zur Logistik. Gleichzeitig ermöglicht er mehr Unternehmen den Schritt in die Automatisierung.

So schnell wie ein Industrieroboter

Swifti bietet eine maximale TCP-Geschwindigkeit (Tool Center Point) von über 5 m/s. Dies entspricht mehr als dem Fünffachen anderer Cobots in seiner Klasse und ist mit Standard-Industrierobotern vergleichbar. Gleichzeitig ist Swifti für die sporadische Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter ausgelegt. Das heißt, er kann sich mit hoher Geschwindigkeit bewegen, um eine maximale Produktivität sicherzustellen, ohne dass die Sicherheit beeinträchtigt wird, wenn sich ein Mensch dem Roboter nähert.

Swifti eignet sich für Aufgaben wie das Montieren oder Polieren, bei denen ein Mensch anwesend sein muss, um den Vorgang zu überwachen oder Teile neu zu positionieren. Für solche Anwendungen waren in der Vergangenheit umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen wie Zäune oder Umhausungen erforderlich, um Berührungen mit den sich schnell bewegenden Robotern zu verhindern. Dies wirkte sich nicht nur auf die Kosten und die Größe der Installation, sondern auch auf die Geschwindigkeit und Produktivität der Produktionslinie aus, da die Roboter jedes Mal angehalten werden mussten, damit ein Mensch den Arbeitsbereich betreten konnte.

Swifti steht für Sicherheit 

Integrierte Sicherheits-Laserscanner und die Sicherheitssoftware Safe Move von ABB sorgen bei Swifti dafür, dass es zu keiner Berührung zwischen einem sich bewegenden Roboter und einem Menschen kommt, wodurch Verletzungen verhindert werden. Beide Technologien zusammen ermöglichen eine sichere Mensch-Roboter-Kollaboration, ohne die Notwendigkeit von physischen Barrieren. Sie stellen sicher, dass sich keine Person im Arbeitsbereich des Roboters befindet, während er sich bewegt.

Wird eine Person in Swiftis Arbeitsbereich erkannt, werden seine Bewegungen automatisch verlangsamt oder vollständig angehalten, damit sich der Bediener dem Roboter sicher nähern kann. Entfernt sich der Bediener wieder, setzt der Cobot seine Bewegung fort und kehrt zu seiner vollen Geschwindigkeit und Produktionsleistung zurück, sobald der Arbeitsbereich frei ist. Als zusätzliche Sicherung verfügt Swifti über eine Statusleuchte, die den Betriebszustand des Roboters anzeigt, während sich eine Person im Arbeitsbereich befindet.

Neuartige Cobots mit erweiterten Fähigkeiten

„Mit seiner Geschwindigkeits- und Abstandsüberwachung ermöglicht Swifti eine sichere Zusammenarbeit bei höheren Geschwindigkeiten und schließt damit die Lücke zwischen kollaborativen und Standard-Industrierobotern“, sagt Andie Zhang, Global Product Manager Collaborative Robotics bei ABB. „Die erweiterten Fähigkeiten von Cobots der nächsten Generation wie Swifti bieten Unternehmen die Möglichkeit, repetitive, alltägliche und gefährliche Prozesse zu automatisieren und so ihre Produktivität zu steigern, während sich Mitarbeitende mit anspruchsvolleren Aufgaben befassen können.“

Ein weiteres Merkmal des kollaborativen Konzepts von Swifti ist seine einfache Bedienung und Installation. Die sicheren Arbeitsbereiche des Roboters sowie weitere Sicherheitsfunktionen lassen sich schnell und einfach mithilfe der anwenderfreundlichen Safe Move-App auf dem Flex Pendant definieren.

Doppel-Schweißzelle mit extra einfacher Programmierung

Einfach aufstellen und loslegen: Die neue Cobot-Schweißzelle von Demmeler will durch schnelle Inbetriebnahme und unkomplizierte Programmierung überzeugen.
Artikel lesen

Anwenderfreundlich und effizient

Zur Programmierung des Roboters selbst kann der Anwender die Lead-Through-Programmierung mithilfe eines ansteckbaren Programmiergeräts mit der neuen Software Wizard Easy Programming von ABB kombinieren, die auf einfachen grafischen Blöcken basiert und auch Nicht-Spezialisten die Automatisierung ihrer Anwendungen ermöglicht. Die Blöcke repräsentieren bestimmte Aktionen wie das Anfahren einer Position, das Aufnehmen eines Objekts und das Wiederholen von Bewegungen. Auf diese Weise kann schnell und intuitiv eine Reihe von einfachen Prozessen erstellt werden, die der Roboter ausführen soll.

Da das Bedienpersonal keine komplizieren Programmiersprachen erlernen muss, reduzieren diese Funktionen die Zeit, den Aufwand und die Gefahr von Fehlern, die viele Unternehmen – insbesondere KMUs – davon abhalten, in die robotergestützte Automatisierung zu investieren.

Jede ABB-Cobot-Installation beinhaltet ein Starter-Paket, das ABB Ability Condition Monitoring & Diagnostics (Zustandsüberwachung und Diagnose) sowie eine Support-Hotline beinhaltet. Die Hotline bietet branchenübergreifend Zugang zum fachkundigen technischen ABB-Support und ist in den ersten sechs Monaten kostenlos verfügbar.

Image
abb_robotics_swifti.jpeg
Foto: ABB Swifti ist für den Einsatz mit Robotersteuerungen der Omni Core-Familie von ABB ausgelegt. Vorteile für Anwender sind unter anderem eine erstklassige Bewegungssteuerung sowie die um 50 % reduzierten Stellfläche im Vergleich zu vorherigen Steuerungen.
Foto: IFR

Märkte

Industrie-Roboter: Deutschland in Europa auf Platz 1

Deutschland liegt bei der Automatisierung weit vorn. 38 % der europäischen Industrie-Roboter sind hierzulande im Einsatz, wie der aktuelle IFR-Report zeigt.

Foto: Fanuc

Unternehmen

Fanuc liefert 1.400 Industrieroboter für VW-Werke

Industrieroboter von Fanuc sind im klassischen Automobilbau sowie in der Produktion von E-Autos gefragt. Jetzt stattet der Hersteller zwei VW-Werke aus.

Foto: Cloos

Schweißen

Komplettpaket: Dieses Cobot-System ist "ready to weld"

Cloos und MPA Technology präsentieren ein neues Cobot-System für automatisiertes Schweißen. Mit dem "Ready to weld"-Komplettpaket können Sie sofort starten.

Foto: Industry Business Network 4.0 e.V.

Messen

Industrie 4.0: Konkrete Lösungen mit Mehrwert für den Mittelstand

Im Rahmen des Fachkongresses „Fertigung 4.0“ wird am 16. November 2017 unter anderem eine einzigartige Lösung zur herstellerübergreifenden Vernetzung von Anlagen in einer industriellen Fertigung vorgestellt.