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Foto: Das Fertigungsnetzwerk

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Corona: Antimikrobielle Beschichtung auf Bauteilen

Eine Beschichtung mit antimikrobieller Wirkung reduziert die Gefahr, das Corona-Virus durch Berühren von Oberflächen weiterzugeben. Die Firma LOV berichtet.

Speziell beschichtete und dadurch antimikrobielle Oberflächen spielen bereits seit vielen Jahren eine wichtige Rolle in der Medizintechnik und rücken jetzt, in Zeiten von Corona, verstärkt in den Mittelpunkt. Besonders bei Oberflächen von Einbauten in Krankenhäusern oder Arztpraxen ist eine Beschichtung mit antimikrobieller Wirkung inzwischen äußerst interessant, denn schließlich hemmt eine derartige Lackierung das Wachstum von Mikroorganismen, zu denen Bakterien und auch Viren gehören.

Die große Relevanz von antimikrobiell beschichteten Oberflächen

So wird auch die Gefahr reduziert, das Coronavirus durch das Berühren von beispielsweise aus Blech gefertigten Schranktüren, Ablageflächen oder Türklinken weiterzugeben. „Die jüngsten Ereignisse haben gezeigt, dass wir in unserer vernetzten Welt zukünftig immer wieder mit Pandemien konfrontiert werden können. Im Umgang damit sind antimikrobiell wirkende Oberflächen – die gleichzeitig auch antiviral wirken – sicher in allen Lebensbereichen sehr hilfreich“, erläutert Uwe Jentsch, Geschäftsführer der LOV Limbacher Oberflächenveredelung GmbH.

Die LOV hat sich als Lohnbeschichtungsunternehmen selbstverständlich frühzeitig diesem Thema zugewandt und kann inzwischen auf langjährige Erfahrungen auf diesem speziellen Gebiet verweisen. „Gemeinsam mit unseren Kunden können wir damit eine etwas sicherere Welt schaffen“, freut sich Uwe Jentsch.

Was macht LOV?

Die Limbacher Oberflächenveredelung GmbH, oder kurz LOV, ist ein klassischer Lohnbeschichter für Nasslackierung sowie Pulverbeschichtung und veredelt Produkte für den Anlagen und Maschinenbau, die Bau- und Fassadenindustrie, den Fahrzeugbau und zahlreiche andere Branchen. Neben Maschinenumhausungen und Fahrzeugteilen, beispielsweise für Automobile oder Schienenfahrzeuge, beschichten die Spezialisten der LOV auch ganze Fassadenkonstruktionen aus Metall. So verdankt auch die Bibliothek in Birmingham ihr außergewöhnliches Aussehen einer in Limbach-Oberfrohna pulverbeschichteten Aluminiumfassade. Neben einem perfekten Farbergebnis zählen dabei natürlich auch die funktionalen Eigenschaften der Oberflächen: Witterungsbeständigkeit, Korrosionsschutz und Chemikalienbeständigkeit sowie andere Anforderungen der Industrie werden durch die hochentwickelten Beschichtungsverfahren gleichermaßen realisiert. Funktion und Optik werden untrennbar miteinander verbunden. Seit ihrer Gründung im Jahr 1998 blickt die LOV auf eine rasante Entwicklung vom Handwerksbetrieb zu einem Industrieunternehmen auf internationalem Niveau zurück.

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Foto: Kunstschmiede Schrepfer, Würzburg

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Foto: Meeh

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Die beschichteten Bauteile kommen glühend aus dem Ofen.
Foto: FH Münster/Frederik Tebbe

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Foto: Amistec

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