Der moderne Maschinenpark von LK Mechanik lässt viel Spielraum für die Realisierung kundenspezifischer Werkstückträger mit individuellen Aufnahmen für Kleinteile aus dem Bereich der E-Mobility.
Foto: LK Mechanik

Reinigen

E-Mobility lässt die Ansprüche an Sauberkeit steigen

Alternative Antriebskonzepte für E-Mobility-Anwendungen führen zu erhöhten Anforderungen an die technische Sauberkeit von Bauteilen und Baugruppen.

„Mit der steigenden Nachfrage nach alternativen Antriebslösungen – auch gepusht durch den E-Bike-Boom – wachsen die Anforderungen an die Effizienz der Reinigungsprozesse“, berichtet Matthias Kroll, Geschäftsführer von LK Mechanik, in Bezug auf die technische Sauberkeit von Elektronik- und Elektrotechnik-Komponenten für E-Mobility- und Hybrid-Systeme.

Intelligente Warenträgersysteme für höchste Sauberkeit

LK Mechanik realisiert bereits seit vielen Jahren Werkstückträger und Waschkörbe für den Einsatz in der Automobilindustrie. Seit geraumer Zeit widmet es sich nun auch der Entwicklung intelligenter Warenträgersysteme, deren Design sich konsequent an den speziellen Reinheitsansprüchen der Hersteller von Leistungselektronik, Energiespeichern, Sensoren, Ladegeräten, Assistenzsystemen und vielen anderen E-Mobility-Komponenten orientiert.

E-Mobility-Komponenten bringen neue Herausforderungen

Dabei geht es meist um viel mehr als nur die Umsetzung des inzwischen weithin bekannten Regelwerkes der VDA 19. Denn die Berücksichtigung der besonderen Teiledimensionen ist hier ein ebenso prägender Faktor wie die sinnvolle Integration der Teilereinigung in die vielerorts neu entstandenen Infrastrukturen der Produktionslogistik.

Partikuläre und filmische Unreinheiten beseitigen

  • Die Werkstückträger für die Elektronik- und Elektrotechnik-Komponenten der E-Mobility-Branche fertigt LK Mechanik grundsätzlich aus hochwertigen Edelstahlblechen. Die Oberflächen werden stets elektropoliert.
  • Beim Design der Träger richten die Entwickler des Unternehmens besonderes Augenmerk darauf, dass die typischerweise meist filigranen, dünnwandigen und kleinen Bauteile während der meist automatisierten Reinigungsprozesse optimal von den Reinigungsmedien erreicht werden, ohne dabei jedoch Schaden nehmen zu können.
  • Eine schonende Bauteileaufnahme gehört daher ebenso zu den positiven Merkmalen der Trägersysteme wie ein optimales Abtropfverhalten, das eine Bildung von stehenden Flüssigkeitsnestern verhindert.

Kurzschlüsse und Fehlfunktionen vermeiden

„Dabei unterstützt die Formgebung unserer Werkstückträger die optimale Beseitigung sowohl partikulärer als auch filmischer Verunreinigungen“, betont Matthias Kroll. Feinste Staub- oder Schmutzpartikel auf den Oberflächen der Bauteile könnten im späteren Einsatz der steuer- oder leistungselektronischen Systeme Kurzschlüsse und Fehlfunktionen verursachen, während filmische Spuren von Schmiermitteln oder Klebstoffen zu Problemen bei nachfolgenden Beschichtungsprozessen führen oder die Leitfähigkeit der Komponenten beeinträchtigen.

Expertisen aus Automobilbau und Medizintechnik

LK Mechanik verfügt sowohl über jahrelange Erfahrungen aus der Herstellung von standardisierten und kundenspezifischen Waschbehältern und Werkstückträgern für die Automobilindustrie als auch über Expertisen aus der Fertigung extrem anspruchsvoller Sterilisierungs-Trays für die Medizintechnik. Die Erkenntnisse aus beiden Bereichen lässt das Unternehmen aktuell mit einfließen in die Entwicklung und Realisierung seiner Warenträgersysteme für die E-Mobility-Branche.

Werkstückträger für effiziente und flexible Reinigungsprozesse

Dazu gehört es auch, dass LK Mechanik mit Argusaugen darauf achtet, dass die Werkstückträger so gestaltet und auch gefertigt sind, dass sie während der Reinigungsprozesse nicht selbst zur Partikelquelle werden. „Wir wissen zudem, dass vielen Fertigungsleitern und Qualitätssicherern in der Elektrotechnik und Elektronik neben der Erzielung bester Reinigungsergebnisse auch die Umsetzung schlanker und effizienter Montage- und Produktionsprozesse am Herzen liegt. Unsere Werkstückträgersysteme sind daher nie nur für die automatisierte Teilereinigung ausgelegt, sondern immer auch auf maximale Variabilität und hohe Prozesseffizienz getrimmt“, sagt Matthias Kroll.