Die globale Amada Holding hat den finnischen Automatisierungsspezialisten LKI Käldman übernommen.
Foto: Amada Automation Europe

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Amada übernimmt Automatisierungsspezialisten

Die LKI Käldman Ltd., ein auf Automatisierungssysteme spezialisiertes Unternehmen aus Finnland, wurde zu 100 Prozent vom Amada-Konzern übernommen.

Die Übernahme von LKI Käldman ist nach Aussage von Amada auch ein Beleg dafür, dass man die Automatisierung als Schlüssel zum Erfolg auf dem heutigen Blechmarkt sieht. Amada und LKI arbeiten bereits seit Mitte der 1990er Jahre zusammen. Seit 2009 war Amada mit 40% Prozent an dem Unternehmen beteiligt.

Automatisierung ist nicht mehr wegzudenken

Die Nachfrage nach Faserlaser-Schneidmaschinen ist in den letzten Jahren aufgrund des Aufkommens von Hochleistungsoszillatoren und Fortschritten in der Lasertechnologie rapide gestiegen. Parallel zu diesem Trend ist die Automatisierung aufgrund von Faktoren wie Arbeitszeitbeschränkungen und steigenden Arbeitskosten zu einer Voraussetzung für Blechschneideprozesse in Europa geworden.

Aus LKI Käldman wird Amada

LKI Käldman ist jetzt mit rund 180 Mitarbeitern die größte Produktionsstätte des Amada-Konzerns für Automation in Europa. Das Unternehmen hat seinen Namen mit Wirkung zum 1. April 2020 geändert und in Amada Automation Europe Ltd. umbenannt.

In Zukunft wird das Unternehmen, das nun eine hundertprozentige Tochtergesellschaft ist, alle automatisierten Geräte von Amada für den europäischen Markt liefern. Bis 2022 soll die Verstärkung der Fertigungsanlagen in Bennäs an der finnischen Westküste dazu dienen, die Produktionskapazität der Automatisierungsausrüstung zu verdoppeln.

Welche Vorteile die Übernahme für die Kunden bedeutet

Durch die Übernahme von LKI Käldman wird Amada in der Lage sein, die Lieferung von Maschinen zu beschleunigen, die mit einer für europäische Kunden optimierten Automatisierungsausrüstung integriert sind. Darüber hinaus wird die Entscheidungsfindung dank engerer Arbeitsbeziehungen schneller sein, während ein weiterer Vorteil in der gleichzeitigen Konstruktion, Entwicklung und Herstellung neuer Technologien liegt.

"Diese Übernahme schafft spannende Möglichkeiten, nicht nur für unsere Mitarbeiter und das Unternehmen, sondern für die gesamte Region", sagt Greg Seymour, Geschäftsführer von LKI. "Wir sind stolz darauf, dass Amada sich entschieden hat, seine europäische Herstellung von Automatisierungssystemen bei uns zu konzentrieren, und sehen dies als klare Anerkennung für die jahrelange harte Arbeit. Wichtig ist, dass die Kernwerte der beiden Unternehmen eng miteinander verbunden sind und sich auf Qualität, Präzision, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit konzentrieren.