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Foto: VDW

Messen

EMO Hannover im Zeichen von Industrie 4.0

Die EMO Hannover vom 18. - 23. September 2017 ist die Leistungsschau der Metallbearbeitung. Rund 2.000 Aussteller präsentieren auf der Messe das aktuelle Angebot der Metallbearbeitungstechnik, von Werkzeugmaschinen, Präzisionswerkzeugen, Automatisierungskomponenten bis hin zu Systemen.

Die EMO Hannover steht unter dem Motto „Connecting systems for intelligent production“. Entsprechend fokussieren Veranstalter und Aussteller Lösungen, die Digitalisierung und Vernetzung der Produktion mit Maschinentechnik verbinden. Zentrale Themen sind auf der Weltleitmesse der Produktionstechnik Techniken rund um die zerspanende Fertigung. Gleichwohl ist die EMO ein Schaufenster, in dem die übergeordneten Trends für den gesamten Werkzeugmaschinenbau und die Automatisierung in der Produktion zu sehen sein werden. Das zeigt sich schon an der hohen Zahl der Neuvorstellungen auf dieser Messe. Viele Hersteller richten ihre Neuentwicklungen auf den EMO-Termin aus, damit sie auf der Messe ihre Neuerungen einem internationalen Fachpublikum vorstellen können“, sagt Carl Martin Welcker, Generalkommisar der EMO 2017.

Rund 2.200 Firmen aus 45 Ländern werden auf 180.000 m2 Nettoausstellungsfläche präsentieren. Allein aus Asien werden etwa 400 Aussteller erwartet. Zur letzten EMO in Hannover kamen rund 145.000 Besucher, von denen sich in der Besucherbefragung rund 80 Prozent Gruppe der Entscheider zuordneten.

Industrie 4.0 und mehr

Wenngleich Digitalisierung und Vernetzung in der Produktion die Messe thematisch beherrschen werden, so dürften Industrie-4.0-Lösungen die Spitze der Bewegung sein. An vielen Ständen werden Maschinen und Automatisierungstechniken zu sehen sein, die den klassischen Denken des Maschinenbaus gehorchen: Mechanische Robustheit, verlässliche Komponenten, sichere Maschinensteuerungen und intelligente Prozessgestaltung und -steuerung. Dass angesichts des Industrie-4.0-Hypes die klassischen Techniken nicht außer acht gelassen werden sollten, dazu organisiert die Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktionstechnik (WGP) am 21. September 2017 das Symposium „Production for Tomorrow“. Hier sollen acht Vorträge ein Fenster zur Produktion von morgen eröffnen – und zwar konzentriert auf die klassischen Technologien.

Sonderfläche „industrie 4.0 area“

Eine konzentrierte Zusammenstellung sowohl wissenschaftlicher als auch industrieller Lösungen für Industrie 4.0 finden sich auf der Sonderfläche „industrie 4.0 area“. Organisiert vom der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) stellen hier Fraunhofer- und universitäre Forschungsinstitute der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktionstechnik (WGP) neueste Entwicklungen zur vernetzten Produktion vor. Neben der WGP zeigen Industrievertreter, welche Lösungen sie bereits in die Praxis umgesetzt haben. In einem begleitenden Vortragsforum stellen Wissenschaftler ihre aktuellen Forschungsergebnisse vor und zeigen Firmen ihre Kompetenzen bezüglich der smarten Fabrik. Die rund 650 m2 große Aera ist in Halle 25. Auf mehr als einem Drittel der 650 m2 große Aera werden neun WGP-Institute mit Demonstratoren einen Einblick in die Fabrik der Zukunft geben.

Neben der Forschung finden praktische Anwendungen Raum in der industrie 4.0 area. Auf rund 400 m2 stellen Firmen ihre neuesten Lösungen vor. Auch hier ist die Bandbreite groß und reicht von Werkzeugmaschinen über Logistik bis hin zu Software. Und nicht zuletzt sind digitale Geschäftsplattformen Thema der industrie 4.0 area.

Intelligente Produktion in einem Netz von Möglichkeiten

Die EMO-Macher gehen davon aus, dass die EMO Hannover 2017 wichtige Impulse für die Realisierung des vielbesprochenen Konzepts Industrie 4.0 oder Internet of Things (IoT) geben wird. Gerade bei der Vernetzung tun sich insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen noch schwer. Die Möglichkeiten, sich in kleinen Schritten der Industrie 4.0 anzunähern, ist ein zentrales Anliegen der Veranstalter und der Aussteller.

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