Mit dem endlosdrehenden Fasenaggregat können Fasenschnitte bis 50° angebracht werden.
Foto: Microstep

Plasmaschneiden

Wirtschaftlicher und schneller mit dem Alleskönner

Die MG Plasmaschneidanlage, ein multifunktionaler Alleskönner, hilft Paul Meijering Metalen dabei, wirtschaftlicher und schneller zu produzieren.

Um Kunden noch flexibler, wirtschaftlicher und schneller bedienen zu können, ergänzte die niederländische Firma Paul Meijering Metalen ihren Technologiepark um eine Plasmaschneidanlage der Baureihe MG von Microstep, die ein echter Alleskönner zur 3D-Bearbeitung von Blechen und Rohren ist.

Breites Portfolio aus Edelstahl und Sonderlegierungen

Die Firma Paul Meijering Metalen mit Sitz in Zaltbommel, nördlich von Eindhoven, ist ein Stahlgroßhändler. Seit seiner Gründung 1989 spezialisierte sich der niederländische Betrieb auf die Herstellung und Lieferung von Rohren, Flanschen, Blechen und Konstruktionen aus Edelstahl sowie Sonderlegierungen. Weltweit agierende Kunden aus den Bereichen Anlagenbau, der Offshore- & Energieindustrie sowie der Lebensmittelbranche setzen auf die Qualität des breiten Sortiments, den großen Lagerbestand, spezielle Bearbeitungstechnologien und kurze Lieferzeiten.

Fokus auf Kleinserien und Einzelanfertigungen

65 Mitarbeiter sind an zwei Standorten auf mehr als 17.500 m2 Produktionsfläche dafür im Einsatz. „Was uns auszeichnet ist, dass wir nicht mit Lieferzeiten arbeiten. Die meisten unserer Bestellungen gehen noch am gleichen Tag auf den Truck“, sagt Geschäftsführer und Gründer Paul Meijering. Dementsprechend liegt der Fokus auf Kleinserien und Einzelanfertigungen.

Wie es zum Plasmaschneiden kam

Zu den Kerntechnologien – unter anderem Laserschneiden, Sägen, Kanten, Fräsen – gehört seit Dezember 2019 auch das Plasmaschneiden. Denn trotz aller Aktivitäten entwickelte sich über Jahre und Monate beim Lohndienstleister der Drang, das Technologiespektrum zu erweitern. Ein Bekannter machte Paul Meijering auf das Thema Plasmaschneidanlagen aufmerksam und vermittelte den Kontakt zum Fachhändler Wouters Cutting & Welding. Zu dessen Tätigkeiten gehört unter anderem der Vertrieb von Microstep-Produkten in den Benelux-Ländern.

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Entscheidung für den Alleskönner

Eine Analyse der Bedürfnisse und einige Beratungstermine später entschied sich das Metall-Service-Center für eine Plasmaschneidanlage der Baureihe MG, den Alleskönner von Microstep. Das CNC-Schneidsystem wurde ausgelegt zur 3D-Bearbeitung von Blechen und Rohren – für Paul Meijering Metalen täglich zu bearbeitende Geometrien. „Damit wollen wir gerüstet sein für die Anforderungen unserer Kunden in der Zukunft. Damit haben wir die notwendige Flexibilität“, so Paul Meijering.

Plasmarotator als Investition in die Zukunft

Blech- und Rohrbearbeitung waren die Schwerpunkte bei der Plasmaschneidanlage – ein integrierter Plasmarotator wurde zusätzlich integriert. „Diese Option war nicht notwendig, aber nun hatten wir dazu die Gelegenheit. Wir versuchen immer weiter zu denken.“ Mit der Neuinvestition können Bleche auf einer Größe von 12.000 x 2.500 mm und Rohre mit einem Durchmesser von 750 mm und 7 t Gewicht bearbeitet werden.

Der Microstep-Plasmarotator ermöglicht bei dieser Anlagenkonfiguration das Schneiden von präzisen Löchern und Konturen sowie das Anarbeiten von Schweißnahtvorbereitungen in Blechen und Rohren.

Flexibel, schneller und wirtschaftlicher fertigen

Nic Wouters vermittelte die Plasmaschneidanlage und kümmerte sich um die Analyse der Produktion und die Beratung: „Der größte Vorteil der Schneidanlage ist ihre Flexibilität.“ Bleche und Rohre schneiden, Trennschnitte, 2D-Konturen oder Fasenschnitte bis 50° zur Schweißnahtvorbereitung – alles ist möglich für unterschiedliche Werkstückgrößen. Bei der Plasmastromquelle setzt das Unternehmen auf eine Kjellberg Hifocus 440i Neo. „Damit kann Edelstahl bis zu 120 mm Dicke geschnitten werden“, erklärt Wouters.

Paul Meijering ist zufrieden mit seiner Neuinvestition: „Wir werden billiger und können schneller produzieren mit der Microstep-Anlage. So können wir auch unsere Kunden noch besser entlasten. Wir können Microstep nur positiv beurteilen.“

Foto: Microstep

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