Air Watch im betrieblichen Einsatz: Das Luftüberwachungssystem von Kemper vernetzt Absaugtechnik auch ohne verfügbares IT-Netzwerk.
Foto: Kemper

IT-Lösungen

Vernetzte Absaugtechnik – schnell, günstig und sicher

Das weiterentwickelte Luftüberwachungssystem von Kemper kann auch in Umgebungen mit unzureichender digitaler Infrastruktur integriert werden.

Detaillierter Nachweis über die Hallenluftqualität bis in den Nano-Bereich: Mit Air Watch will Kemper einen neuen Standard bei der Anlagenvernetzung in der Luftreinhaltetechnik setzen.

  • Ohne Eingriffe in Unternehmensnetzwerke lässt sich das weiterentwickelte Luftüberwachungssystem von Kemper auch in Umgebungen mit unzureichender digitaler Infrastruktur integrieren.
  • Air Watch wertet es die tatsächliche Menge an ultrafeinen Staubpartikeln aus.
  • Durch die Anbindung an eine internetbasierte Cloud können unterschiedliche Akteure die Systeme per Flottenverwaltung überwachen.

Air Watch sei das zentrale Tool, damit auch kleine und mittlere Betriebe digitale Mehrwerte für die Absaugtechnik erzielen, betont Björn Kemper, Geschäftsführer der Kemper GmbH: „Viele Produktionsumgebungen verfügen über keine ausreichende digitale Infrastruktur. Ohne verfügbares Netzwerk können wir mittels AirWatch schnell eine autarke Maschine-zu-Maschine-Kommunikation aufbauen.“

Autarke und sichere Kommunikation

Dank der AirWatch-Lösung ist keinerlei zusätzliche Investition in die Infrastruktur nötig. Dies sei auch entscheidend für Unternehmen, die zusätzliche Eingriffe in das eigene Netzwerk aufgrund möglicher Datenrisiken vermeiden möchten.

Möglich macht diese autarke Funktionsweise die integrierte Mobilfunk-Technologie. Kemper stattet alle relevanten Anlagen und Geräte in seinem Portfolio aktuell damit aus. Als zentrales Steuerungselement fungiert dabei die internetbasierte Cloud. Diese vernetzt alle Anlagen untereinander.

Erfassung ultrafeiner Staubpartikel bis in den Nano-Bereich

Um die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation dabei wirksam zu betreiben, verfügt AirWatch über einen hochsensiblen Sensor. Dieser erkennt selbst ultrafeine Staubpartikel, die kleiner als 0,3 Mikrometer sind. Auf Grundlage hinterlegter Arbeitsplatzgrenzwerte werden Absauganlagen und Raumlüftungssysteme bedarfsabhängig gesteuert.
„Durch die Automatisierung der Arbeitsschutz-Prozesse steigern wir die Effizienz in der Produktion, indem sich Mitarbeiter ganz auf ihre primären Aufgaben konzentrieren können“, erklärt Kemper. Die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation ermöglicht einen bedarfsgerechten Anlagenbetrieb und ist dadurch zudem energieeffizient.

Zentrale Cloud-Verwaltung für verschiedene Akteure

Darüber hinaus liefert das Luftüberwachungssystem permanent Werte über die Staubkonzentration an die angeschlossene Cloud-Verwaltung. Diese lassen sich ortsunabhängig über Webbrowser von Smartphone, Tablet oder PC überwachen. Das mehrstufige Verwaltungssystem ermöglicht eine individuell auslegbare Flottenverwaltung, auf die nach Bedarf Unternehmen, Händler, Service und Hersteller zugreifen können.

Detaillierter und transparenter Nachweis über die Hallenluftqualität

AirWatch weist die Messwerte als absolute Menge an Partikeln sowie die Verteilung nach ihrer Größe aus, errechnet aber ebenso sehr genaue gewichtsbezogene Werte, wie sie bei Grenzwerten bis heute relevant sind.
„Dadurch erhalten Entscheidungsträger in der Produktion ein detailliertes Bild über die Luftqualität, deren Entwicklung im Produktionsprozess und den Nutzen von Absaugtechnik“, sagt Kemper.

Vorteile für die Mitarbeiter in der Halle

Mittels einer Ampel-Visualisierung können Unternehmen die Hallenluftqualität transparent für ihre Produktionsmitarbeiter darstellen. „Unser Luftüberwachungssystem schafft ein Bewusstsein für den Wert sauberer Umgebungsluft und wirkt so auch positiv im Sinne von Mitarbeiterbindung und -gewinnung“, sagt Kemper.
Dank einer neuen Sensortechnik in dem weiterentwickelten System erfasst es neben der Partikelkonzentration auch Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte.

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