Steelworks – ein Hightech-Stahlrahmen für High-Quality-Fahrräder. Mit dem Know-how aus der Automobilbranche hat thyssenkrupp das Fahrrad „re-engineered“.
Foto: Thyssenkrupp Steel

Werkstoffe

Thyssenkrupp gewinnt mit einem Hightech-Bike aus Stahl

Mit seinem Hightech-Rennrad aus Dualphasen-Stahl konnte sich Thyssenkrupp Steel beim "Best of the Best" Red Dot Design Award durchsetzen.

  • Steelworks heißt die neue Ingenieurs-Meisterleistung, mit der der Stahlbereich von Thyssenkrupp den Best of the Best Red Dot Design Award in der Kategorie Material & Surfaces in diesem Jahr gewonnen hat.
  • Die Best of the Best Auszeichnung wird unter den insgesamt rund 5.000 Einsendungen in 40 Kategorien nur einmal je Kategorie verliehen.
  • Im Zuge des Gewinns wird Steelworks nun ein Jahr lang im Red Dot Design Museum ausgestellt.

Modernstes Material und fast unsichtbare Schweißnähte

Der Hightech-Fahrradrahmen von Thyssenkrupp ist aus Dualphasen-Stahl gefertigt. Dabei handelt es sich um modernen, besonders beständigen Stahl, der nicht nur eine höhere Festigkeit und Steifigkeit als Aluminium besitzt, sonder zudem eine Formgebung wie Carbon erlaubt.
Das verzinkte Stahlblech wird zunächst in zwei Halbschalen gepresst und dann mit automatisierter und dadurch hochpräziser 3D-Laserschweißtechnik zusammengefügt. Diese Halbschalenfertigungstechnologie, die sonst nur in der Hightech-Industrie zum Einsatz kommt, ermöglicht nahezu unsichtbare Schweißnähte und eine gleichbleibende High-End-Qualität bei der Produktion der Fahrradrahmen.

Der Werkstoff Stahl zeigt hier eine völlig neue Variante seiner konstruktiven Möglichkeiten. Die extreme Steifigkeit des Stahlrahmens im Tretlagerbereich sichert eine optimale Kraftübertragung und unterstützt den Vortrieb. Gleichzeitig ermöglichen die hohe Flexibilität im Sattelrohr sowie die eigene Dämpfung des Materials ein ermüdungsfreies, komfortables Fahren.

Konventionsbruch für Leistungsfähigkeit und Komfort

Im Normalfall werden heutige Fahrradrahmen aus Aluminiumrohren oder Kohlefaserlaminaten gefertigt, um eine hohe Steifigkeit zu erreichen, wodurch allerdings zwangsläufig der Komfort leidet. Steelworks setzt genau an diesem Punkt an.
„Die vielseitigen Eigenschaften von Stahl haben uns inspiriert. Ohne die hervorragenden Umformeigenschaften des Stahls bei gleichzeitig hoher Festigkeit wäre die bionische Gestaltung des Sattelrohres nicht möglich gewesen“, sagt Jia-Uei Chan, Projektleiter von Steelworks.

Mit Stahlfeinblech und modernsten Fertigungsverfahren bricht Steelworks mit den üblichen Konventionen des Fahrradrahmenbaus und vereint so die sonst gegensätzlichen Design-Ansprüche Steifigkeit und Komfort. Kaufen kann man das Fahrrad ab Spätsommer 2019.

Foto: Thyssenkrupp Steel
Die Best of the Best Auszeichnung wird unter den insgesamt rund 5.000 Einsendungen in 40 Kategorien nur einmal je Kategorie verliehen. Über den Preis freuten sich am Montag für thyssenkrupp (v.l.n.r.) Dr. Hans-Peter Schmitz, Ralf Stegmeyer (beide aus dem Bereich Forschung und Entwicklung), Jia-Uei Chan (Projektleiter steelworks), Premal Desai (Vorstand thyssenkrupp Steel), Dr. Yu Sun (Forschung und Entwicklung) und Andreas Keutz (Projektmanager Automobil-Kunden).

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