Schuler und Porsche wollen in Halle (Saale) die Fertigung von Karosserieteilen weiter flexibilisieren und digitalisieren. Ihr Joint Venture, die Smart Press Shop GmbH & Co.KG, investiert mehr als 100 Millionen Euro in dieses Projekt.
Foto: Schuler AG

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Schuler und Porsche bauen Presswerk in Halle (Saale)

Die Standortentscheidung ist gefallen: Das Joint Venture von Schuler und Porsche fertigt bald in Sachsen-Anhalt. Das bedeutet 100 Arbeitsplätze für die Region.

Porsche und die Schuler AG haben sich für Halle an der Saale als Standort ihres gemeinsamen Presswerks entschieden. Das 13 Hektar große Areal liegt im direkten Einzugsgebiet des Porsche Werks in Leipzig. Der Sportwagenhersteller und der Umform-Spezialist aus Göppingen wollen in Halle die Fertigung von Karosserieteilen weiter flexibilisieren und digitalisieren. Ihr Joint Venture, die Smart Press Shop GmbH & Co.KG, investiert mehr als 100 Millionen Euro in dieses Projekt, durch das dauerhaft 100 Arbeitsplätze entstehen. Baubeginn ist in der zweiten Hälfte des Jahres 2019. In 2021 soll das Presswerk den Betrieb aufnehmen.

Große Erwartungen und ein gutes Gefühl

„Mit Schuler haben wir einen kompetenten und innovationsfreudigen Partner gefunden, der Maßstäbe setzt in Sachen Digitalisierung in der Umformtechnik“, erklärt Albrecht Reimold, Vorstand für Produktion und Logistik der Porsche AG: „Unser Joint Venture markiert einen weiteren großen Schritt in die Zukunft der Sportwagen-Produktion. Darüber hinaus reduzieren wir dank deutlich kürzerer Logistikwege unsere produktionsbedingten CO2-Emissionen. Das bringt uns auch näher an unser Ziel der ‚Zero Impact Factory‘, einer Produktion ohne Umwelteinflüsse.“

Domenico Iacovelli, Vorstandsvorsitzender der Schuler AG: „Die enge Zusammenarbeit mit dem ebenso wichtigen wie anspruchsvollen Premium-Kunden Porsche steht für uns im Mittelpunkt. Darüber hinaus ist der gemeinsame Aufbau und Betrieb des Smart Press Shop für uns ein Projekt, um die Produktionseffizienz und Digitalisierung wichtiger Prozessschritte der Automobilproduktion auf ein für die Umformtechnik neues Niveau zu heben. Den Nutzen davon werden letztlich auch andere Kunden von Schuler haben.“

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