Die Laseroptik ALO4 von Scansonic zeichnet sich aus durch Leistungsstärke bei komplexen Bauteilgeometrien sowie Industrie-4.0-Konnektivität.
Foto: Scansonic

Laserschweißen

Scansonic-Optik in der automobilen Serienfertigung

Die Bearbeitungsoptiken ALO von Scansonic werden für den Bereich Laserlöten und -schweißen bei einem Automobilhersteller in der Serienfertigung eingesetzt.

Die spezielle Laser-Bearbeitungsoptiken der Baureihe ALO von Scansonic werden ab sofort bei einem Automobilhersteller zum Laserlöten und -schweißen in der Karosseriefertigung eingesetzt. Scansonic stellt seit fast 20 Jahren derartige Bearbeitungsoptiken her. Mehr als 2.000 verkaufte ALO3-Optiken sprechen für ihre Vorteile im industriellen Einsatz.

Schlanker, dynamischer, flexibler

Die neue Generation ALO4 wurde in wesentlichen Punkten verbessert. So bietet die Optik einen bereits integrierten Drahtförderer des Partnerunternehmens Abicor Binzel. Die bisher übliche zusätzliche Steuerbox für das Modul entfällt. Die Steuerung wurde einfacher gestaltet, so das der mit einer einzigen Benutzeroberfläche arbeitet.

Verbessert wurde auch die Leistungsfähigkeit des Schwenkarms: Er verfügt über eine verfeinerte Neigungssensorik für den toleranzbehafteten Löt- und Schweißprozess. Seine 3D-Gewichtskompensation ermöglicht zudem eine hochpräzise Steuerung der Andruckkräfte des Drahtes in allen Lagen. Gleichzeitig bringt der Schwenkarm mit zusätzlichem Drehmoment mehr Kraft in die Anwendung. „Das sorgt für belastbare und gleichzeitig feine, fast unsichtbare Nähte selbst bei komplexen Bauteilgeometrien“, erklärt Philip Marben, Scansonic-Produktmanager. Nachbearbeitung im Sichtbereich entfalle völlig.

Die neue Motorisierung der Drahtlage erweitere die Einsatzmöglichkeiten in hochautomatisierten Fertigungsanlagen. Rechts- als auch Linksanwendungen können realisiert werden. Dadurch kann eine einzige Optik verschiedene Bauteile in der gleichen Laserzelle bearbeiten. Das erhöhe die Flexibilität und spart gleichzeitig Zeit und Kosten.

Auch das Handling sei deutlich einfacher geworden. Die neue Architektur von Hardware und Schnittstellen ermöglicht ein simples Plug & Play. Prozessparameter lassen sich über die intuitive Benutzeroberfläche programmieren. Für den Anwender bedeute dies kürzere Inbetriebnahmezeiten, schnelleren Optikwechsel und effizienteren Service.

Vorbereitet für Industrie 4.0

Die ALO4 ist nach Unternehmensangaben vorbereitet für die digitalen Produktionsumgebungen der Industrie 4.0. Die von Scansonic entwickelte Lösung zur Prozessüberwachung "SCeye" ist in der ALO4 bereits enthalten. "SCeye" dokumentiert jede Schweiß- respektive Lötnaht mit Video und einem kompletten Datensatz. Darüber hinaus überwacht das System vorher vom Anwender festgelegte Prozess- und Maschinenparameter. Produktionsfehler und Prozessmängeln werden rechtzeitig erkannt, teurer Ausschuss wird vermieden. Gleichzeitig stehen auch die Daten der Optik selbst im Sinne einer vorausschauenden Instandhaltung jederzeit zur Verfügung. Über die Benutzeroberfläche kann das Bedienpersonal in Echtzeit die Darstellung der Optik im Raum sowie ein Live-Bild des Fügeprozesses außerhalb der Laserzelle einsehen.
Nach Scansonsi ist die ALO4 geeignet für Anwendungen, bei denen es auf Genauigkeit auch bei komplexen Konturen ankommt. Das gelte insbesondere für die Karosseriefertigung oder die Fertigung im Bereich E-Mobility, etwa für sicherheitsrelevante Batteriekästen.

Über Scansonic MI GmbH

Scansonic bietet Systeme und Lösungen in den Bereichen Laserschweißen, Laserlöten und Laserhärten sowie präzise Sensorik zur Prozessüberwachung. Die Produkte finden speziell im Automobilbau, dem Schienenfahrzeugbau und der Energietechnik Anwendung. Das Unternehmen gehört zur mittelständischen Berlin.Industrial.Group. (B.I.G.) mit Hauptsitz in Berlin, die mit rund 320 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 49,5 Mio. Euro (Prognose 2019) erwirtschaftet.

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