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Rundumbetreuung beim Orbitalschweißen

Die WIG-Experten von Wolfram Industrie beraten Unternehmen bei der Optimierung ihrer Schweißprozesse und bieten einen unkomplizierten Nachschleif-Service für Wolframelektroden.

Für das Orbitalschweißen werden üblicherweise besonders hochwertige Komponenten verwendet, weswegen Mängel oder Prozessabweichungen immense Kosten durch Fehlchargen verursachen können. Daher ist ein hohes Maß an Reproduzierbarkeit der Prozesse essenziell, um Fehlerquellen auszuschließen und kontinuierlich hohe Qualität zu liefern. Im Laufe der Zeit verschleißen selbst gute Elektroden und können zu Prozessabweichungen sowie Produktausfällen führen. Deshalb bietet die Gesellschaft für Wolfram Industrie mbH eine umfangreiche Rundumbetreuung beim Orbitalschweißen an.

Arbeitsprozesse optimieren

„Fällt bei einem Schweißprozess ein hoher Grad an Ausschussware an, untersuchen viele Unternehmen bei der Prozessevaluation lediglich das Werkstück oder das Schweißgerät auf mögliche Fehler“, berichtet Matthias Schaffitz, Geschäftsführer der Schweizer Tochterniederlassung Wolfram Industrie GmbH. „Dabei ist die Ursache von mangelhaften Schweißnähten oftmals die schlechte Qualität der Elektrode.“ Deswegen analysieren die WIG-Spezialisten von Wolfram Industrie die Arbeitsschritte ihrer Kunden beim Orbitalschweißen immer ganzheitlich und legen einen besonderen Schwerpunkt auf die Untersuchung der eingesetzten Wolframelektrode.

Umfangreiche Analysen...

Bei WIG-Schweißarbeiten haben Aufbau, Anschliff und Legierung der Wolframelektroden einen bisher unterschätzten Einfluss auf ein konstant gutes Produktergebnis. Nur bei einer ausgezeichneten Elektrodenqualität und -geometrie ist eine reproduzierbare Schweißnaht möglich. „Zu unserem Dienstleistungsportfolio gehört bereits im Vorfeld die Evaluation sämtlicher Arbeitsschritte und des zu schweißenden Materials“, erläutert Schaffitz. „Zu unseren Analysemöglichkeiten zählen etwa metallurgische Untersuchungen und Prozessdiagnosen mit Messgeräten wie Rasterelektronenmikroskope und Spektralanalysen.“ Auf diese Weise gewährleisten die WIG-Spezialisten, dass für die jeweiligen Bedürfnisse eine geeignete Wolframelektrode hergestellt wird.

... und ein fairer After-Sales-Service

Aber in jedem Schweißprozess nutzen sich die Elektroden mit der Zeit ab und benötigen eine Aufbereitung. Damit eine abgenutzte Elektrode wieder für das WIG-Schweißen verwendet werden kann, muss die Spitze der Wolframelektrode zunächst mit einer Diamantsäge abgetrennt und die verunreinigungsfreie Stelle muss angespitzt und frisch geschliffen werden. Doch hierfür fehlt in kleinen und mittleren Unternehmen häufig die passende Spezialausrüstung für ein hochwertiges Nachschleifen.
„Alternativen aus der Betriebswerkstatt sind üblicherweise aufwendig, liefern aber dennoch keine gleichwertige Qualität zu industriell geschliffenen Elektroden“, so Schaffitz. „Daher können Schweißbetriebe durch das Auslagern des Nachschleifens an Spezialisten wie Wolfram Industrie ihr Personal deutlich entlasten.“ Für diesen After-Sales-Service erhält jeder Anwender einen Koffer von Wolfram Industrie mit mehreren Elektroden. Sobald sie aufgebraucht sind, schickt der Kunde die Elektroden zurück. Sollte eine Wolframelektrode nicht nachgeschliffen werden können, wird das Material für den nächsten Auftrag verrechnet.

Elektrodenqualität im Fokus

Wolfram Industrie setzt sich dafür ein, das Wissen über die Vorteile prozessoptimierter Wolframelektroden an die Anwender weiterzugeben und dadurch zu verbesserten Arbeitsprozessen beizutragen. Bei Schulungen zeigen die Experten anhand von Musterelektroden, wie sich die Ergebnisqualität unterscheidet, wenn industriell geschliffene Wolframelektroden statt vermeintlich kostengünstigeren Varianten eingesetzt werden.
„Unser Ziel ist, dass der Fokus verstärkt auf die Qualität der Elektrode gerichtet wird und der Schweißer das optimale Werkzeug für seine Arbeit findet“, resümiert Schaffitz. „Das ist für alle ein Gewinn – für uns als Hersteller der Elektroden, aber auch für den Anwender, dessen Produkte in einwandfreiem Zustand ausgeliefert werden können, und am Ende der Lieferkette natürlich auch für den Endkunden.“

Mehr Informationen unter: www.wolfram-industrie.de

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