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In der Laser-Hybrid-Zelle wird ein leistungsstarkes Metall-Schutzgas-Schweißsystem (MSG) mit moderner Lasertechnologie kombiniert. Mit bis zu 8 m/min können Komponenten unterschiedlicher Materialien in hoher Qualität verschweißt werden.
Foto: Fronius
In der Laser-Hybrid-Zelle wird ein leistungsstarkes Metall-Schutzgas-Schweißsystem (MSG) mit moderner Lasertechnologie kombiniert. Mit bis zu 8 m/min können Komponenten unterschiedlicher Materialien in hoher Qualität verschweißt werden.

Schweißen

Prototypen-Zentrum für komplexe Herausforderungen

Individuelle Lösungen für herausfordernde Schweißaufgaben erarbeiten? Dabei werden Unternehmen im hochmodernen Prototypen-Zentrum von Fronius unterstützt.

Unternehmen, die neue Trends aufgreifen oder neue Marktsegmente erschließen möchten, verlassen ihre Komfortzone. Denn sie benötigen neuartige Materialien und Bauteile und stellen sich neuen Herausforderungen in der Produktion. Die Entwicklung und der Bau von Prototypen ist dabei ein zentrales Thema. Zum Teil gehen damit hohe Investitionen, zum Beispiel in Anlagen, Software und Personal, einher – was mitunter Unsicherheiten mit sich bringt. Um Risiko und Kosten zu reduzieren, bietet Fronius den Unternehmen die Möglichkeit, schweißrelevante Bereiche ihres Prototypenbaues dauerhaft auszulagern. Im über 900 m2 großen Fronius-Prototypen-Zentrum arbeiten Spezialisten von Fronius an individualisierten Lösungen für jegliche Schweißherausforderungen.

Prototypen-Zentrum seit einem Jahr erfolgreich in Betrieb

„Seit wir Anfang 2021 das Fronius-Prototypen-Zentrum in Betrieb genommen haben, konnten wir den Kunden verschiedener Branchen Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen bereitstellen“, betont Wolfgang Scherleitner, Leiter des Prototypen-Zentrums. „Wir bieten aber nicht nur prozesstechnische Unterstützung, sondern haben das Angebot auch um zahlreiche Hightech-Analysen und Simulationen erweitert. So können wir hohe Qualität und eine lückenlose Schweißdaten-Dokumentation sicherstellen.“

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Die Pathfinder-Simulationssoftware ermöglicht bereits in der Vorprojektphase Taktzeitanalysen und die realistische Darstellung kompletter Prozessabläufe. Optimierungen können so frühzeitig umgesetzt werden – was Kosten- und Zeitaufwand minimiert.
Foto: Fronius
Die Pathfinder-Simulationssoftware ermöglicht bereits in der Vorprojektphase Taktzeitanalysen und die realistische Darstellung kompletter Prozessabläufe. Optimierungen können so frühzeitig umgesetzt werden – was Kosten- und Zeitaufwand minimiert.

Umfassende Ausstattung für unterschiedlichste Anforderungen

Das Prototypen-Zentrum verfügt hierfür unter anderem über 3D-Vorrichtungsbau, 3D-Vermessung und die Möglichkeit der Offline-Programmierung inklusive Schweißprozesssimulation. Doch auch Wärme- und Verzugssimulation, Schweißnahtinspektion, Laser-Nahtsuchkamera, Heiß-Aktiv-Plasmatechnologie zur Oberflächenreinigung sowie ein Labor für metallographische Untersuchungen gehören zum Standard. Mit der zukunftsweisenden Software Weld Cube – zur Dokumentation und Analyse von Schweißdaten – ermöglicht Fronius, die gesamte Bauteilgeschichte detailliert nachzuverfolgen. Überdies legen die Schweißtechnik-Spezialisten von Anfang an Wert auf rationelle, ressourcenschonende und effiziente Fertigung.

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Das optische 3D-Vermessungssystem mit hochauflösender Kamera erkennt minimale Abweichungen und Bauteilverzug.
Foto: Fronius
Das optische 3D-Vermessungssystem mit hochauflösender Kamera erkennt minimale Abweichungen und Bauteilverzug.

Große Dimensionen oder komplexes Design? Kein Problem!

Bedeutenden Mehrwert bietet das Fronius-Prototypen-Zentrum vor allem dann, wenn es um hohe Qualitätsanforderungen und effizientere Fertigungsmethoden geht. Große Dimensionen, komplexes Design, enge Zeitpläne oder komplett neue Produkte – die besonders intelligente Schweißkonzepte erfordern – sind dabei inbegriffen und selbstverständlich. Ebenso begleiten die Schweiß-Experten beim Umstieg vom Handschweißen auf das Roboterschweißen – oder wenn neue Materialien beziehungsweise Schweißprozesse Verwendung finden. Dies gelang bereits für Kunden aus verschiedensten Branchen, wie der Automobil- und Zuliefererindustrie, der Raumfahrttechnik, der Agrar- und Baumaschinenindustrie oder für den kommerziellen Transport. Ob Batteriewannen für die E-Mobilität, Achsen, Rahmenteile wie auch diverse Anwendungen weiterer Industriezweige: Im Prototypen-Zentrum können Teile mit bis zu 1.500 kg und einer Dimension von 3 m x 2 m gefügt werden. All das mit einer Technologie, die bei Simulation, Prozessüberwachung und Qualitätskontrolle weltweit Standards setzt.

Für den Prototypen-Vorrichtungsbau sind flexible, modulare 3D-Aufspann-Systeme vorhanden. Alle Spannkomponenten können zudem virtuell simuliert werden.
Die Roboter-Schweißzelle verfügt über Hightech-Prozessvarianten von Fronius, bspw. Cold Metal Transfer (CMT), Pulse Multi Control (PMC) und Low Spatter Control (LSC). Außerdem über Acerios, eine Heiß-Aktiv-Plasma-Technologie zur Oberflächenreinigung.
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Der Motoman GA50 erweitert das Industrieroboter-Portfolio von Yaskawa um ein Modell speziell zum 3D-Laserschweißen und -schneiden.
Foto: Yaskawa

Laserschweißen

Hochpräzises 3D-Laserschweißen und -schneiden auch bei herausfordernden Taktzahlen

Der neue Industrieroboter Motoman GA50 erreicht Wiederholgenauigkeiten von nur +/- 0,015 mm sowie hohe Bahntreue.

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Foto: Fronius

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Prototypenbau auslagern und von Vorteilen profitieren

Von der Machbarkeitsstudie bis zur Kleinstserie: Unternehmen können ihren Prototypenbau jetzt auch zu den Schweißexperten von Fronius auslagern. 

Foto: Fronius

Unternehmen

Fronius eröffnet neues Zentrum für Prototypen

Ob Machbarkeitsstudien oder Kleinstserien: Fronius eröffnet ein neues Prototypen-Zentrum und ermöglicht Kunden damit die Auslagerung des Prototypenbaus.

Foto: Laserhub

IT-Lösungen

Effizienter Prototypenbau dank Beschaffungs-Plattform

Startup setzt in der Krise auf Startup: Warum Reck-Elektrofahrzeuge die Online-Beschaffungsplattform der schwäbischen Hightech-Gründer von Laserhub nutzt.