Dr. Christian Otten, Geschäftsführer von LaVa-X, freut sich über den Preis für das Laserschweißen im Vakuum.
Foto: LaVa-X

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Preis für Laserschweißen im Vakuum

Lava-X erhält den Innovationspreis „Rheinland Genial“ für Laserschweißen im Vakuum.

Die Lava-X GmbH gehört zu den ersten vier Preisträgern des Innovationspreises „Rheinland Genial“, das von der Metropolregion Rheinland e.V. ausgezeichnet wurde, für ein besonderes Verfahren für das Laserstrahlschweißen im Vakuum, das auch bei schwierigen Werkstoffen – unter anderem durch einen geringen Energieaufwand – ein poren- und rissfreies Ergebnis liefert.

Die Metropolregion Rheinland e.V. und ihre Mitglieder verfolgen das Ziel, das Potential der Region im nationalen, europäischen und globalen Vergleich hervorzuheben und Unternehmen zu neuen Innovationen zu motivieren. Unter der Kampagne „Wir erfinden Deutschland neu. Metropolregion Rheinland“ haben sie deshalb in diesem Jahr den Innovationspreis „Rheinland Genial“ ins Leben gerufen, um Unternehmen mit technischen Innovationen ins Blickfeld zu rücken. Dabei stehen Industrie-, Gewerbe-, Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen, aber auch Verbände, Vereine, Verwaltungen sowie Projekte und Einzelpersonen aus der Region im Fokus.

Lava-X überzeugt mit energiesparendem Laserstrahlschweißverfahren im Vakuum

Die Lava-X GmbH hat ein besonderes Laserstrahlschweißverfahren entwickelt, das im Vakuum bei nahezu allen Werkstoffen und Mischverbindungen poren- und rissfreie Schweißnähte ermöglichen soll. Gleichzeitig werden durch das neue Verfahren die Einschweißtiefen erhöht, der Schweißprozess wird effizienter und der erforderliche Energieaufwand deutlich reduziert, so Lava-X.

„Wir bedanken uns recht herzlich für den Award, der uns noch einmal mehr darin bestärkt, wie wichtig unsere Arbeit an neuen Technologien ist“, sagt Dr. Christian Otten, Geschäftsführer von Lava-X. „Mit unserem Laserstrahlschweißverfahren im Vakuum – dem Lava-Schweißen – haben wir eine Lösung entwickelt, die die Qualität und Produktivität des Laserschweißens erhöht und gleichzeitig den Energiebedarf um bis zu 65 Prozent senkt.“ Für die Nominierung reichten die Mitglieder der Metropolregion Rheinland e.V. ihre Vorschläge ein, und die Geschäftsführung entschied im Anschluss über die Auszeichnung. Geachtet wurde dabei darauf, ob die Innovation des jeweiligen Unternehmens für die Auszeichnung geeignet ist und ob die erforderlichen Kriterien wie der regionale Bezug, die eindeutige Innovationsgeschichte und der Innovationszeitpunkt (die Innovation darf nicht älter als drei Jahre alt sein) erfüllt werden.

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