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Knapp 40 Teilnehmer kamen nach Königsbach-Stein zum VDWF-Stanzer-Treff, um über die neuesten Themen und Entwicklungen im Bereich Stanz- und Umform-Werkzeugbau zu diskutieren.
Foto: VDWF
Knapp 40 Teilnehmer kamen nach Königsbach-Stein zum VDWF-Stanzer-Treff, um über die neuesten Themen und Entwicklungen im Bereich Stanz- und Umform-Werkzeugbau zu diskutieren.

News

Plattform zum Austausch für den Stanz-Werkzeugbau

Im Oktober ging der VDWF-Arbeitskreis „Stanzer-Treff“ unter dem Motto „Hart auf Hart“ in die achte Runde.

Der VDWF-Arbeitskreis „Stanzer-Treff“ soll Netzwerkpartner zusammenführen und Kooperationen schaffen. Seit 2019 findet zweimal jährlich eine Tagung mit Vorabendevent statt, bei der unter der Leitung von Gerald Schug, Geschäftsführer von Huissel, Themen wie Standardisierungsstrategien, der Einsatz von Sensortechnik oder die Vereinheitlichung von Fachterminologie in den Fokus rücken.

Drei Betriebsführungen

Wie vielfältig das Spektrum im Bereich Stanz- und Umform-Werkzeugbau ist, machten drei Betriebsführungen bei Unternehmen der Region deutlich. Den Auftakt bildete der Besuch bei IMO Oberflächentechnik: Hier drehte sich alles um die Galvanisierung – von Vollbändern, gestanzten Bändern oder Einzelteilen. Mit rund 500 Mitarbeitenden, computergesteuerten Produktionsanlagen, hochwertiger Inhouse-Laboranalytik und dem für diese Verfahren europaweit größten Anlagenpark an einem Standort ist IMO auf die Anforderungen dieses schnelllebigen Marktes eingestellt. Am Folgetag kamen die Teilnehmer bei Zecha zusammen. Geschäftsführer Stefan Zecha führte durch die Hartmetall-Werkzeugfabrikation: „Bei uns geht es nicht darum, die Effizienz zu erhöhen, um dadurch noch schneller produzieren zu können. Es geht vielmehr darum, das perfekte Produkt zu fertigen, sodass jeder Schneidstempel ein sicherer Garant dafür ist, dass bei den Anwendern engste Maßtoleranzen eingehalten werden können.“ Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Betriebsführung bei Leicht + Müller in Remchingen: Das Unternehmen fertigt mit seinen 160 Mitarbeitenden jährlich bis zu 1 Mrd. ein- und mehrteilige Stanzteile. Im 3-Schicht-Betrieb an bis zu sechs Tagen die Woche werden auf 12 Stanzautomaten mit 25 bis 80 t Presskraft Blechdicken zwischen 0,05 und 1,5 mm verarbeitet. Maßgeblich für die hohe Effizienz sind die im eigenen Werkzeugbau gefertigten Produktionsmittel.

Branchenübergreifende Diskussionen

Bei der Tagung selbst stellte Dr. Wolfram Heger aktuelle Ergebnisse aus dem VDWF-Arbeitskreis „Nachhaltigkeit“ vor – ein Thema, das für Werkzeug- und Formenbau-Unternehmen im deutschsprachigen Raum immer mehr an Bedeutung gewinnt. Zum Programm gehörte außerdem ein gemeinsames Abendessen im Brauhaus 2.0 in Remchingen, bei dem sich die Teilnehmer über branchenübergreifende und individuelle Belange austauschen konnten. Ein weiterer Treff ist geplant.

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