Omax-CEO John Cheung und Evan Smith, Präsident und CEO von Hypertherm, freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit.
Foto: Hypertherm / Omax

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Omax und Hypertherm: So geht es nach der Fusion weiter

Omax will durch die Zusammenarbeit mit Hypertherm seine Position in der Wasserstrahlbranche stärken. Einsparungen oder Umstrukturierungen soll es nicht geben.

Die Omax Corporation, ein Hersteller von Schleifmittel-Wasserstrahlanlagen, plant nach der Unterzeichnung eines Fusionsvertrags, durch den Omax zur hundertprozentigen Tochtergesellschaft von Hypertherm wird, eine Zusammenarbeit mit dem in den USA ansässigen Hersteller von industriellen Schneidanlagen und Software.

Nach dem Abschluss der Transaktion, der am oder um den 9. April erwartet wird, werden die in der Branche führenden Pumpen mit Direktantrieb von Omax sowie die Software und Anwendungstechnologien mit dem ergänzenden Portfolio von Hypertherm, das aus auf Druckübersetzern basierenden Pumpen und Schleifmittel-Recycling-Systemen besteht, zusammengeführt. Daraus soll das in der Branche führende Angebot an Wasserstrahltechnologien entstehen.

Omax - ein Rückblick

„Als der verstorbene Dr. Olsen und ich vor 25 Jahren Omax gründeten, war es unser Ziel, eine neue Bewegungssteuerungs-Technologie mit Software zu kombinieren, um ein Schleifmittel-Wasserstrahlsystem zu schaffen, das auf dem Markt einzigartig ist. Wir waren überaus erfolgreich und haben so einen der weltweit führenden Wasserstrahlhersteller aufgebaut“, sagte John Cheung, Mitbegründer und CEO von Omax. „Wir haben die Zukunft von Omax schon seit längerem gemeinsam geplant. Bei dieser Zukunftsplanung wollten wir mit einem Unternehmen zusammenarbeiten, das unsere Werte und Visionen teilt. Wir suchten nach einem Unternehmen, das unsere Unternehmenskultur schützt, unseren Mitarbeitern Stabilität bietet und unseren Kunden Produkte und Dienstleistungen bietet, die unserem Leitbild entsprechen. Obwohl Dr. Olsen leider bei der heutigen Bekanntmachung nicht dabei sein kann, bin ich mir sicher, dass er dieses Vorhaben für Omax vollständig unterstützt hat und auch wollte.“

Das sagt Hypertherm

„Hypertherm freut sich sehr, Omax in unserer Familie begrüßen zu dürfen und das weltweit führende Wasserstrahl-Forschungs- und Entwicklungsteam mit unserem motivierten und talentierten Wasserstrahl-Team in Minnesota zusammenzubringen“, sagte Evan Smith, Präsident und CEO von Hypertherm. „Wir sind zuversichtlich, dass die Kombination aus Spitzentechnologie und Lösungen, Fokus auf Innovation, starkem Markennamen, Engagement für Kunden und exzellenter Unternehmenskultur von Omax eine perfekte Ergänzung des Wasserstrahl-Angebots von Hypertherm und seiner führenden Position in der Plasmaschneidbranche ist. Es stärkt unsere Strategie, Schneidlösungen bereitzustellen, die die Kundenbedürfnisse in den Mittelpunkt stellen.“

Keine Veränderungen im Daily Business

Hypertherm plant keine wesentlichen Änderungen bei den Betriebsabläufen, der Managementstruktur oder in den Vertriebskanälen von Omax. Die derzeitigen Niederlassungen und Fertigungsbetriebe des Unternehmens in Kent, Washington, wo sich die Mehrheit seiner 390 Mitarbeiter befindet, bleiben erhalten und es sind keine Konsolidierung und kein Personalabbau geplant, denn Hypertherms Unternehmensphilosophie lautet „Keine Entlassungen“. Hypertherm plant auch, die Wasserjet-Produktangebote und Marken von Hypertherm und Omax beizubehalten, da die Technologien und Geschäftsmodelle der Unternehmen sich gut ergänzen.

Wasserstrahlschneiden

"Die optimale Schneidtechnologie anbieten"

Hypertherm hat einen neuen Plasmaschneider und eine neue Wasserstrahlpumpe entwickelt. Zu seinem 50-jährigen Jubiläum zeigt der Hersteller beides auf der Euroblech.

Wasserstrahlschneiden

Was kann der Wasserstrahl?

Die Euroblech hat gezeigt: beim Wasserstrahlschneiden geht der Trend zu automatisierten und ressourcenschonenden Systemen.

Wasserstrahlschneiden

Konturen präzise wasserstrahlschneiden

Mit Omax bietet Brinke & Breuer ein präzises Wasserstrahlschneidsystem an. Die automatische Winkelkompensation macht Nachbearbeitungen so gut wie überflüssig.

Interviews

Auf- und Ausbau stehen im Fokus

Im Interview: Microstep-Entwicklungschef und Mitbegründer der Gruppe Dr.-Ing. Alexander Varga spricht über Anfänge, Erfolge und Ziele des Unternehmens.