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Zwei Rohrbiegemaschinen mit Mehrfachwerkzeug – hier eine CNC 220 HD MW – sorgen bei der Meyer Werft für eine schnelle, sichere und hochqualitative Bearbeitung von Rohren verschiedener Abmessungen.
Foto: Schwarze-Robitec
Zwei Rohrbiegemaschinen mit Mehrfachwerkzeug – hier eine CNC 220 HD MW – sorgen bei der Meyer Werft für eine schnelle, sichere und hochqualitative Bearbeitung von Rohren verschiedener Abmessungen.

Biegemaschinen

Ohne Werkzeugwechsel biegen

Dank Mehrebenen-Werkzeugaufbau sind die Biegemaschinen für unterschiedlichste Durchmesser und Wandstärken gerüstet.

Rund 400 km Rohr, 52.000 einzelne Teile, sind in einem einzigen Kreuzfahrtschiff des Papenburger Schiffsbauers Meyer Werft verbaut. Gefertigt werden diese vom hauseigenen Meyer Werft Rohrzentrum. Schon seit mehr als 17 Jahren setzt der Papenburger Schiffbauer dafür auf die ebenfalls in Deutschland gefertigten Rohrbiegemaschinen von Schwarze-Robitec. Doch die 2004 in Betrieb genommenen Maschinen wurden nun an einen anderen Standort verlegt. An ihre Stelle treten in Papenburg zwei neue Modelle, die auf dem aktuellen Stand der Technik mit weiterentwickelter Steuerung und Bedienung sind: Eine CNC 100 HD MW biegt Stahl- und Edelstahlrohre mit Durchmessern von 42,2 mm bis 88,9 mm, eine CNC 220 HD MW übernimmt den Bereich 114 mm bis 219 mm.

Fünffach-Werkzeugturm sorgt für breites Einsatzgebiet

Beide Maschinen sind im jeweiligen Durchmesserbereich mit einem sogenannten Fünffach-Werkzeugturm ausgestattet. Somit bleibt ein Großteil der benötigten Werkzeuge dank des Mehrebenen-Werkzeugaufbaus gleichzeitig gerüstet. So können Rohre unterschiedlicher Durchmesser und Wandstärken ohne Werkzeugwechsel gebogen werden. Komponenten wie die Gleitschiene und Spannbacken sowie die massive Biegeschablone sind für die im Schiffbau zu fertigenden Rohre sehr groß und schwer. Der Wechsel per Kran kostet Zeit und Kraft und birgt Qualitätsrisiken für das Ergebnis, da das Werkzeug jeweils neu eingestellt werden muss. Lediglich den Biegedorn und die Spannpatroneneinsätze im Wendekopf muss das Meyer Werft Rohrzentrum für eine andere Rohrabmessung wechseln. Die Meyer Werft profitiert von einer enormen Rüstzeitersparnis und einem beständigen, gleichbleibend hochqualitativen Biegeergebnis.

Sicherheit geht vor

Zu jeder Maschine lieferte Schwarze-Robitec außerdem eine halbautomatisierte Beladevorrichtung: Ein Magazin vereinzelt auf manuelle Anforderung die bis zu mehrere 100 kg schweren Rohre, die dann einem Beladetisch übergeben werden. Dieser höhenverstellbare Tisch transportiert das Rohr auf die entsprechende Beladehöhe und führt es dort in den Wendekopf der Maschine für den anschließenden Biegevorgang. Das vereinfacht den sonst mitunter gefährlichen Prozess noch einmal mehr und stellt einen hohen Sicherheitsfaktor für die Meyer Werft dar.

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Foto: Patrick Berger

Abkantmaschinen

Mittelklasse-Maschine mit automatischem Werkzeugwechsel

Nicht mehr nur für Highend-Maschinen: Mit der Abkantpresse HRB-ATC will Amada den automatischen Werkzeugwechsel auch in der Mittelklasse etablieren.

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Foto: Amada

Abkantmaschinen

Automatischer Werkzeugwechsel auch in der Mittelklasse

Zu den Blechexpo-Highlights von Amada zählen eine Mittelklasse-Abkantpresse mit automatischem Werkzeugwechsel sowie zwei neue Faserlaserschneidanlagen.

Foto: Mate

Trenntechnik

Wechsel ohne Werkzeug

Mit der Ultra OCT bringt Mate ein Thick-Turret-Werkzeug auf den Markt, das sich ohne zusätzliche Montagewerkzeuge montieren und demontieren lässt.

Foto: DPS Software

IT-Lösungen

Werkzeugbau: Prozesse (fast) ohne Schnittstellen

Für die Automobilindustrie liefert Kauth einzigartig feste Blechteile. Seit 10 Jahren sind dabei Solidworks und Solidcam im Einsatz, um die Produktion zu vernetzen.