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Die neueste Generation der Boschert-Fiber Laser verfügen jetzt über eine neue Steuerung, welche die internen Arbeits- und Reaktionszeiten auf den Nanosekundenbereich reduziert.
Foto: Boschert GmbH & Co. KG
Die neueste Generation der Boschert-Fiber Laser verfügen jetzt über eine neue Steuerung, welche die internen Arbeits- und Reaktionszeiten auf den Nanosekundenbereich reduziert.

Messen

Nur Nanosekunden: Laser mit reduzierten Arbeits- und Reaktionszeiten

Boschert zeigt auf der Euroblech die überarbeite CNC-Stanze Compact EVO und die neueste Fiber-Laser-Generation mit verbesserter Steuerung.

Die neueste Generation des bewährten Fiber Lasers aus Lörrach verfügt über eine verbesserte Steuerung, welche die internen Arbeits- und Reaktionszeiten auf den Nanosekundenbereich reduziert und für schnellere Schaltzeiten sorgt. Die Blechbearbeitungsspezialisten konnten so die Dynamik der Laseranlage wesentlich verbessern und erleichtern dem Anwender zudem die Maschinenbedienung. Abhängig von der Verfahrgeschwindigkeit erreicht die Laseranlage eine Genauigkeit von 0,05 mm und Schnittgeschwindigkeiten von bis zu 15 m/min. Die Anlagen lassen sich mit einem 1, 2, 3 oder 4 kW starken Laser von IPG ausrüsten und können Bleche mit Dicken von bis zu 10 mm bearbeiten. Sie verfügen zudem über zahlreiche clevere Features: Dank des automatischen Nachfassens kann die Maschine auch Bleche mit einer Länge von bis zu 10.000 mm zuverlässig, schnell und leise schneiden. Anwender können auch kleinere Werkstücke komfortabel manuell auf den gut zugänglichen Maschinentisch auflegen. Bürsten verhindern, dass die Bleche verkratzen.

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Compact EVO mit verbesserter Optik

Auch die CNC-Stanze Compact EVO hat einige praktische Verbesserungen zu bieten: Für noch mehr Optionen bei der Blechbearbeitung ist die Rollier- und Prägehydraulik nun Standard und ein Kantenschutz verhindert langfristig Schäden am Bürstentisch. Auf Wunsch haust Boschert zudem das Hydraulikaggregat zur Geräuschdämmung und Verbesserung der Optik ein. Die Ölleitungen sind direkt auf dem Gestell und damit unter dem Gehäuse verlegt, was sowohl die Zugänglichkeit und das Erscheinungsbild der Stanze optimiert als auch die Arbeitsgeräusche deutlich dämpft. Je nach Stanzkopf erzeugt sie Presskräfte von 280 oder 400 kN. Sie ist mit einem Trumpf-Werkzeugsystem ausgestattet und erlaubt eine stufenlose 360°-Drehung aller Werkzeuge bis zu einem Durchmesser von 105 mm. Boschert hat zudem seine Quick-Bend-Abkantpressen mit einem innovativen servohydraulischen Hybridantrieb ausgestattet, der laut Hersteller im Vergleich zu konventionellen Antrieben rund 80 % Energie einspart.Dass sich dies nicht nachteilig auf die Leistung auswirkt, zeigen die hohen Presskräfte: Je nach Ausführung erzeugt der Hybridantrieb bis zu 56 t.

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Die Blechbearbeitungsspezialisten von Boschert haben die bewährte CNC-Stanze Compact EVO überarbeitet. Sie ist damit so leise wie nie zuvor.
Foto: Boschert GmbH & Co. KG
Die Blechbearbeitungsspezialisten von Boschert haben die bewährte CNC-Stanze Compact EVO überarbeitet. Sie ist damit so leise wie nie zuvor.

Kraft dort einsetzen, wo sie benötigt wird

Gizelis, der griechische Vertriebs- und Servicepartner von Boschert, ist ebenfalls mit einer Auswahl an technischen Highlights am Stand vertreten. Zu sehen sind unter anderem die vollständig elektrisch betriebenen CNC-gesteuerten Blechscheren der G-Electro-Cut-Serie. Deren innovatives Antriebskonzept basiert auf Servomotoren und Riementrieben. Die Kraft wird per Drehmomentwelle dorthin übertragen, wo sie beim Schneiden tatsächlich benötigt wird. Dadurch lässt sich die Leistung des Servomotors effizient einsetzen, so dass der Anwender mit deutlich höherer Schnittgeschwindigkeit oder mit kürzeren Schneidzyklen mit bis zu 30 Hüben pro Minute arbeiten kann. Dabei sind im Vergleich zu hydraulischen Scheren bis zu 50 % Energieeinsparung möglich. Die G-Electro-Cut lässt sich an der Rückseite zudem mit einem praktischen Feature ausstatten: einem Förderband. Dieses nimmt die geschnittenen Teile und transportiert sie beispielsweise in Kisten zur Zwischenlagerung oder zum nächsten Bearbeitungsschritt.

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Die G-Electro-Cut lässt sich an der Rückseite mit einer praktischen Zusatzeinheit ausstatten: einem Förderband. Dieses nimmt die geschnittenen Teile und transportiert sie beispielsweise zum nächsten Bearbeitungsschritt.
Foto: Boschert GmbH & Co. KG
Die G-Electro-Cut lässt sich an der Rückseite mit einer praktischen Zusatzeinheit ausstatten: einem Förderband. Dieses nimmt die geschnittenen Teile und transportiert sie beispielsweise zum nächsten Bearbeitungsschritt.