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Im Rahmen einer Pressekonferenz gaben Tom Jensen, CEO von Freyr (links), und Laurent Demortier, Präsident ACIM EMEA bei Nidec, die Gründung des Joint Ventures bekannt.
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Im Rahmen einer Pressekonferenz gaben Tom Jensen, CEO von Freyr (links), und Laurent Demortier, Präsident ACIM EMEA bei Nidec, die Gründung des Joint Ventures bekannt.

Unternehmen

Nidec vereinbart Joint Venture mit Batteriehersteller

Die Entwicklung, Herstellung und der Verkauf kohlenstoffarmer Energiespeicherlösungen soll die Verwirklichung einer kohlenstofffreien Gesellschaft vorantreiben.

Am 30. August unterzeichnete die Nidec Corporation, ein großer Hersteller kleiner Präzisionsmotoren für die Automobil-, Industrie- und Hausgerätebranche, einen Joint-Venture-Vertrag mit Freyr Battery Norway AS, einem norwegischen Unternehmen mit einer innovativen Fertigungstechnik halbfester Lithium-Ionen-Batterien unter ausschließlicher Verwendung erneuerbarer und lokal verfügbarer Wasserkraft. Die Anteilseigner des Joint-Venture-Unternehmens sind Nidec mit 66,7 % und Freyr mit 33,3 % und der Hauptsitz wird in Oslo (Norwegen) sein.

Wettbewerbsfähige und klimafreundliche Batterien

Die Batterie-Energiespeicherlösungen („BESS“, Battery Energy Storage Solution) von Nidec bieten Dienstleistungen für das Stromnetz, wodurch eine beschleunigte Einführung der erneuerbaren Energieerzeugung möglich ist, was zur Verwirklichung einer kohlenstofffreien Gesellschaft beiträgt. Freyr wird umweltfreundliche, halbfeste Lithium-Ionen-Batterien unter Verwendung von 100 % erneuerbarer Energien herstellen, und zwar im Rahmen eines speziellen Stromabnahmevertrags mit Statkraft, Europas größtem Hersteller erneuerbarer Energien, unter ausschließlicher Verwendung von Wasserkraft. Die Partnerschaft mit Freyr wird eine stabile Beschaffung wettbewerbsfähiger halbfester Lithium-Ionen-Batterien für die Batterie-Energiespeicherlösungen von Nidec sicherstellen. Dies wird zu einer erheblichen Reduzierung der CO2-Emissionen während des gesamten Batterieherstellungsprozesses bis hin zur Nutzung der Batterie-Energiespeicherlösungen durch die Kunden aus der Industrie beitragen. Im Rahmen des Vertrages wird Freyr von 2025 bis 2030 Zellen mit einer Kapazität von 38 GWh an das Joint-Venture-Unternehmen liefern, wobei die Kapazität in diesem Zeitraum auf 50 GWh erhöht werden kann und nach 2030 mit einer Zusatzkapazität vergrößert werden kann.

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