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Die Entwicklung der Balinit Alcrona PVD-Beschichtung für zahlreiche Anwendungen in der metallverarbeitenden Industrie: Mit der neuesten Generation kann eine Leistungssteigerung um mehr als 30 % im Vergleich zur Vorgängerin erreicht werden.
Foto: Oerlikon Balzers
Die Entwicklung der Balinit Alcrona PVD-Beschichtung für zahlreiche Anwendungen in der metallverarbeitenden Industrie: Mit der neuesten Generation kann eine Leistungssteigerung um mehr als 30 % im Vergleich zur Vorgängerin erreicht werden.

Umformtechnik

Neue PVD-Schicht für verlängerte Werkzeug-Standzeit

Mit Balinit Alcrona Evo kommt die neue Generation einer Universalschicht, die durch optimierte Verschleißfestigkeit die Standzeiten von Werkzeug steigert und Nachschleifvolumen reduziert.

Mit der Einführung von Balinit Alcrona im Jahr 2004 stellte Oerlikon Balzers eine Universalschicht zum Verzahnen, Fräsen oder Stanzen und Umformen vor. Oerlikons Technologiemarke für Hightech-Oberflächenlösungen stellt mit Balinit Alcrona Evo nun die dritte Generation der PVD Schicht vor. Im Vergleich zur Vorgängerin kann die Standzeit von Werkzeugen mit Balinit Alcrona Evo durch weitreichende Verbesserungen nochmals um mehr als 30 % verlängert werden. Die optimierte Verschleißfestigkeit reduziert zudem das Nachschleifvolumen bei der Wiederaufbereitung und erhöht damit die Anzahl an Nachschleifzyklen pro Werkzeug. So werden wertvolle Ressourcen geschont und Kundenkönnen die Kosten für Neuwerkzeuge deutlich senken.

Verschleißbeständige und widerstandsfähige PVD-Schicht

Für eine optimale Leistung wurde die PVD-Schicht in wichtigen Eigenschaften angepasst: Balinit Alcrona Evo ist härter und damit verschleißbeständiger und zugleich widerstandsfähiger gegen adhäsiven Verschleiß. Die verbesserte Zähigkeit wirkt sich positiv auf die Leistungsfähigkeit von Werkzeugen in Umform- und vor allem Zerspanungsanwendungen wie Verzahnen und Nassfräsen aus. Ihre geringere Wärmeleitfähigkeit minimiert den Kolkverschleiß bei HSS Werkzeugen. Durch die geringere Eigenspannung von Balinit Alcrona Evo haftet die Schicht besser am Werkzeug während der Anwendung. Einzig die hellgraue Schichtfarbe und das Angebot an Schichtstärken bleiben unverändert.

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Balinit Alcrona Evo ist eine ideale Universalschicht für vielfältige Anwendungen in der metallverarbeitenden Industrie, wie beispielsweise das Verzahnen und Fräsen.
Foto: Oerlikon Balzers
Balinit Alcrona Evo ist eine ideale Universalschicht für vielfältige Anwendungen in der metallverarbeitenden Industrie, wie beispielsweise das Verzahnen und Fräsen.

Verlängerte Standzeit

Überzeugen konnte Balinit Alcrona Evo bereits bei einem Test eines Tier1-Zulieferers in der Automobilindustrie. Bei der Trockenbearbeitung mit einem HSS-Wälzfräser konnte sie die Standzeit der Vorgängerin sogar um über 40 % steigern. Durch die verbesserte Leistung von Balinit Alcrona Evo können Anwender auch ihre Schnittparameter weiter erhöhen, um Bearbeitungszeiten zu verkürzen und damit die Gesamtproduktionskosten zu senken. Längere Werkzeugstandzeiten reduzieren auch die Werkzeugwechsel und die damit verbundenen Stillstandzeiten, was zu einem geringeren Gesamtenergieverbrauch führt.

Erfolgreicher Test in der Automobilindustrie

Überzeugen konnte Balinit Alcrona Evo bereits bei einem Test eines Tier-1-Zulieferers in der Automobilindustrie. Bei der Trockenbearbeitung mit einem HSS-Wälzfräser konnte die Standzeit der Vorgängerin um über 40 % gesteigert werden. Eine verbesserte Leistung von Balinit Alcrona Evo ermöglicht es Anwender, ihre Schnittparameter zu erhöhen, um Bearbeitungszeiten zu verkürzen und damit die Gesamtproduktionskosten zu senken. Längere Werkzeugstandzeiten reduzieren auch die Werkzeugwechsel und die damit verbundenen Stillstandzeiten, was zu einem geringeren Gesamtenergieverbrauch führt.

Wie die Ernst Umformtechnik GmbH die Standzeiten ihrer Werkzeuge steigert

In der Umformtechnik setzt die Ernst Umformtechnik GmbH die Werkzeugbeschichtung Balinit Formera ein. Mit der Hochleistungsschicht von Oerlikon Balzers stieg die Standzeit der Umformwerkzeuge bei der Serienfertigung von Kupplungsteilen um den Faktor vier bis fünf.
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Nachhaltig durch Wiederaufbereitung ohne Leistungsverlust

Nachschleifen und Neubeschichten leisten einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz. Die Qualität und das Leistungspotenzial entsprechen nahezu der Erstbeschichtung. Dies verbessert nicht nur die Ökobilanz, denn die Wiederaufbereitung verringert zudem die Kosten für die Neubeschaffung von Werkzeugen um rund 23 %. Die Leistung und der geringere Verschleiß reduzieren zusätzlich das Nachschleifvolumen und erhöhen die Anzahl der möglichen Nachschleifzyklen pro Werkzeug. Damit verfolgt Oerlikon weiter das Ziel, als nachhaltiger und ressourceneffizienter Anbieter in der metallverarbeitenden Industrie aufzutreten. 

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Unternehmen in der Stanz- und Umformtechnik können längere Standzeiten ihrer Werkzeuge und eine hohe Produktqualität erreichen.
Foto: Oerlikon Balzers
Unternehmen in der Stanz- und Umformtechnik können längere Standzeiten ihrer Werkzeuge und eine hohe Produktqualität erreichen.
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