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Foto: Nimak
Durch die flexiblen Kombinationsmöglichkeiten mit unterschiedlichsten Antrieben und Trafos und somit Komponenten des jeweiligen Landes kann die NTC Gun – hier im Bild als X-Zange – leichter etwaigen Local-Content-Vorschriften genügen.

Nimak

Modulare Roboterschweißzange mit flexibler Ausstattung

„Made in Germany“ – und dabei technologisch flexibel: Diese Roboterschweißzange passt sich an weltweite Kundenanforderungen, Spezifikationen und Märkte an.

Speziell für den Einsatz auf lokalen Auslandsmärkten hat Nimak eine neue flexible Roboterschweißzange namens „NTC Gun“ entwickelt. Der Name steht für „Nimak Tünkers Compact Gun“ und hebt die erste gemeinsame Neuentwicklung der beiden Unternehmen hervor. Nimak ist seit gut einem Jahr Teil der an 37 Standorten weltweit vertretenen Tünkers-Gruppe. „Diese Infrastruktur ist die wesentliche Voraussetzung für unser Konzept, eine Schweißzange für den Weltmarkt zu entwickeln, die sich leicht den lokalen Erfordernissen anpassen lässt“, erklärt Kay Nagel, Vertriebsleiter bei Nimak. Zum einen gehe es dabei um eine technologische Flexibilität, zum anderen um die mitunter erforderliche Einhaltung von Local-Content-Vorschriften.

Neue Roboterschweißzange speziell für den Weltmarkt

Durch die nun gegebene internationale Präsenz ist Nimak in der Lage, die neue NTC Gun nicht nur am deutschen Stammsitz in Wissen zu fertigen, sondern auch in den für die Automobilproduktion wichtigsten Schlüsselmärkten USA, Brasilien und China. Von diesen Fertigungsstätten beliefert der größte deutsche Hersteller von Roboterschweißzangen und einer der weltweit führenden Anbieter in der Widerstandsschweiß-Technik die restlichen Länder, in denen Automobilproduktion eine Rolle spielt. Nimak stellt den Standorten der Unternehmensgruppe in den wichtigsten Exportmärkten sein Know-how zur Verfügung, genauso wie NTC Gun-Konstruktionspläne, Werkzeuge und ein entsprechendes Training. So ist eine teilweise vorgeschriebene lokale Wertschöpfung in den jeweiligen Ländern gewährleistet. Zudem sichern die zahlreichen rund um den Globus angesiedelten Niederlassungen einen weltweit agierenden After-Sales-Service. Zielgruppe auf dem europäischen Markt sind die französischen OEMs. Dort hat das Unternehmen daher das Vertriebs- und Serviceteam weiter auf- und ausgebaut.

Klein, leicht und preisgünstig

Die NTC Gun zeichnet sich durch einen besonders schlanken, kompakten und leichten Aufbau aus. Alle wesentlichen Bauteile liegen gut geschützt zwischen den beiden Seitenplatten. Auch ohne zusätzliche Konsole kann der Anwender die Zange an mehreren Positionen des Roboters montieren. Sie erfüllt alle gängigen Normen und Anforderungen für Punktschweißungen in der Serienfertigung und ist klein, leicht sowie preisgünstig. Gegenüber Konkurrenzprodukten hat sie gerade bei diesen Aspekten die Nase vorn. „Die NTC Gun ist ideal für den kostenbewussten Käufer, der aber nicht auf Qualität ‚Made in Germany‘ verzichten und sich auf einen ausgereiften Herstellerstandard verlassen will“, stellt Nagel fest.

Die Ausstattung flexibel anpassen

Das offene Konzept der Modulbauweise ermöglicht bei der NTC Gun auch die Verwendung von Servomotoren und Transformatoren anderer vom Kunden spezifizierter Hersteller. Sie kann dadurch als 7. Achse an fast allen gängigen Robotertypen der Welt betrieben und so möglichen lokalen Anforderungen gerecht werden. Wenn es beispielsweise darum geht, eine Zange für den US-Markt zu bauen, wo der Local Content besonders wichtig ist, kann Nimak diese auch mit einem amerikanischen Motor und Trafo ausstatten. Standardmäßig ist sie mit dem bewährten Mittelfrequenz-Trafo und leistungsstarken Nimak-Servoantrieb ausgerüstet.

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Foto: Nimak Die neue Roboterschweißzange von Nimak – hier als C-Zange – zeichnet sich durch eine kompakte und leichte Bauweise aus und soll insbesondere den kostenbewussten Käufer auf dem Weltmarkt ansprechen.

Der Zangen-Konfigurator spart Zeit und Geld

Um dem Kunden bei seinen speziellen Anwendungen und diversen Konfigurationsmöglichkeiten die Auswahl der passenden Zange zu erleichtern, bietet Nimak jetzt online einen frei zugänglichen Schweißzangen-Konfigurator an. Dort ist es möglich, die Schweißzange virtuell zu konfigurieren und das so zusammengestellte Modell mit den Produktionsanforderungen abzugleichen. Insgesamt gibt es bei der Auswahl der Zangenarme, ob diese für die zu schweißende Aufgabe zum Beispiel kürzer oder länger, gerade oder gebogen sein müssen, bislang über 50 Konfigurationsvariationen. „Durch den Zangen-Konfigurator sparen unsere Kunden letztlich zwei bis drei Wochen Zeit und somit nicht unerheblich Konstruktionskosten“, betont Nagel. „Das ist sicher ein deutlicher Mehrwert, genauso wie die an weltweite Standards flexiblen Anpassungsmöglichkeiten der neuen Roboterschweißzange dazu beitragen.“