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Foto: Eckardt Systems

Betriebsmittel

Mobile Beölungsanlagen mit modularer Konstruktion

Große Freiheit bei Konfiguration und Einsatzmöglichkeiten versprechen die mobilen Beölungsanlagen von Eckardt Systems, die jetzt modular aufgebaut sind.

Bei seinen mobilen Beölungsanlagen setzt Eckardt Systems ab sofort durchgängig auf die modulare Bauweise. Die Beölungswagen können mit unterschiedlichen Auftragstechniken konfiguriert werden und reagieren damit optimal auf die Prozessanforderungen und speziellen Gegebenheiten am Einsatzort.

Mobile Beölungsanlagen in „Leichtbauweise“

Vielseitig nutzbar, unkompliziert zu verfahren und bequem zugänglich von allen Seiten: In den Komplettsystemen mit „Leichtbauweise“ von Eckardt können verschiedene Beölungssysteme eingesetzt werden, während sich Druckluft-/Ölversorgung, Dosiersteuerung, Ventile und Anschlüsse nach Gesichtspunkten des ergonomischen Arbeitens individuell anordnen lassen. Ausstattungsdetails wie der manuelle Auszug des Vorratsbehälters für das bequeme Nachfüllen von Schmierstoff erhöhen den Bedienkomfort.

Dünnster Auftrag mit Aufquetschen

Beim Herzstück der Anlage, der Beölungseinheit, lassen sich verschiedene Auftragsmethoden nutzen. Speziell wenn sehr dünne Schichtstärken realisiert werden sollen, ist der von Eckardt exklusiv entwickelte Aufquetschbeöler die erste Wahl. Angelehnt ist seine Funktionsweise an das „Abquetschen“ von Waschflüssigkeit mit Walzen, wie es z.B. bei gereinigten Karosserieteilen praktiziert wird. Der Eckardt-Beöler nutzen die Methode andersherum:

  • Beteiligt sind eine Quetschwalze und eine Verteilerwalze. Das Medium wird zwischen beide Walzen geführt und von der mit einem porigen, robusten Vliesstoff umgebenen Quetschwalze aufgenommen.
  • Indem die Verteilerwalze beim Drehen zunehmend Druck auf die Quetschwalze ausübt, „plattet“ sich der Schmierstoff immer weiter ab zu einer sehr dünnen Schicht, die in gleichmäßiger Stärke auf das durchlaufende Material aufgequetscht wird.
  • Lässt der Druck auf die Quetschwalze nach, öffnen sich die Poren der Oberfläche und können neues Medium aufnehmen.

Die Vorteile des Verfahrens

Die Schichtstärken werden über den Anpressdruck und den Walzenabstand definiert, bleiben dadurch exakt reproduzierbar und prozesssicher. Die Methode ist zudem sehr ökonomisch beim Verbrauch. Das Verfahren eignet sich für alle fließfähigen Schmierstoffe, unabhängig von ihrer Viskosität, bis hin zu Fetten.

Ebenfalls stehen die „klassischen“ Walzenbeöler der WF-Reihe für die fahrbaren All-In-Lösungen von Eckardt zur Verfügung. Die Verwendung von Wechselwalzen sorgt dafür, dass die Systeme für geänderte Auftragsanforderungen und unterschiedliche Materialbreiten schnell einsatzfähig sind.

Motorisierte Walzenbeöler

  • Der WF 60 setzt Filzwalzen mit 60 mm Durchmesser ein und kommt in der Regel für Auftragsbreiten bis 1.000 mm zur Anwendung. Beim WF 110 beträgt der Walzendurchmesser 110 mm; die Materialbreiten können bis 1.600 mm reichen. Individuelle Sonderformate sind ebenfalls möglich.
  • Die Systeme sind wahlweise mit Hubvorrichtungen für die obere und/oder untere Walze ausgestattet, die das Einführen der Platine erleichtern und den exakt benötigten Anpressdruck der Walzen auf das Material realisieren.
  • Die Walzen werden über das EDS-Dosiersystem von Eckardt gesteuert.
  • In der motorisierten Variante liefern die Walzensysteme den Durchlaufantrieb für die Platine, da die Rollenbahnen vor und hinter der Auftragseinheit in aller Regel keinen eigenen Antrieb für die Zu- und Abführung des Materials besitzen.

Schlanker, modularer Beölungswagen als Antwort auf Zeit- und Qualitätsdruck

„Kunden erzählen uns immer wieder vom steigenden Zeitdruck in der Produktion und immer höheren Ansprüchen beim Abnehmer der Produkte. Bei der Prozessinfrastruktur muss daher besonders flexibel reagiert werden können, also beim Einstellen, Warten, Nach- und Umrüsten. Dem wollen wir mit unseren schlanken Beölungswagen Rechnung tragen,“ sagt Daniel Assmann, Vertriebsleiter bei Eckardt Systems. „Die Grundüberlegung bei unseren modular aufgebauten Systemen ist daher, dass leistungsfähige Technik, optimale Bedienbarkeit und einfache Zugänglichkeit Hand in Hand gehen müssen. Der Kunde bekommt exakt die Konfiguration, die alle Faktoren bei Prozessanforderung, räumlichen Gegebenheiten und Arbeitsergonomie abbildet und sehr einfach auf veränderte Bedingungen angepasst werden kann.“

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Foto: technotrans

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