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Auch das Upgrade einer vorhandenen Produktionsanlage mit Lava-Technologie ist möglich.
Foto: Lava-X
Auch das Upgrade einer vorhandenen Produktionsanlage mit Lava-Technologie ist möglich.

Messen

Laserstrahlschweißen im Vakuum

Lava-X präsentiert seine innovative und energiesparende Technologie auf der diesjährigen Sensor+Test.

Lava-X, Anbieter des Laserstrahlschweißens im Vakuum (Lava-Schweißen), nimmt an der diesjährigen Sensor+Test teil. Die Messe für Sensorik, Mess- und Prüftechnik findet vom 10. bis 12. Mai 2022 in Nürnberg statt. In Halle 1 wird das Unternehmen an Stand 1-221 die innovative Technologie des Lava-Schweißens vorstellen. Das Verfahren stellt eine energiesparende Alternative zum herkömmlichen Laserschweißen dar. Mit dem Lava-Schweißen werden die Vorteile von Elektronenstrahlschweißen und Laserstrahlschweißen miteinander verbunden.

Warum im Vakuum Laserstrahlschweißen?

Durch das Laserstrahlschweißen im Unterdruck wird der Lava-Schweißprozess stabiler und lässt sich somit besser beherrschen. Das kleinere und gleichzeitig stabilere Schmelzbad bewirkt bei einer geringeren Laserleistung tiefere und hochwertigere Schweißnähte. Die Qualität der Schweißnaht wird weiterhin dadurch gesteigert, dass Schweißspritzer und Poren vermieden werden. So ist auch bei schwierigen Werkstoffen und Mischverbindungen die Fertigung von poren- und rissfreien Schweißnähten möglich. Die hohe Einschweißtiefe bei einer relativ geringen Laserleistung macht das Lava-Verfahren besonders energieeffizient. Angewendet wird das Laserstrahlschweißen im Vakuum überwiegend in der Sensortechnik und der Elektromobilität. Auch in weiteren Projekten wie beispielsweise der Raumfahrt und der Fertigung von Offshore-Windparks kommt die Technologie zum Einsatz. Besonders bedeutend ist das Lava-Schweißen für den Herstellungsprozess bei Brennstoffzellen und Batterien in der Fahrzeugtechnik. Durch seine Vorteile für die Fertigung von Teilen für die Elektrifizierung von Fahrzeugen trägt das Laserstrahlschweißen im Vakuum somit zur Energiewende bei.

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Grüner Laser wird im Vergleich zum Infrarotlaser um Faktor 5 bei Werkstoffen wie Kupfer stärker absorbiert. Das lässt auf ein ideales Einsatzgebiet beim Laserstrahlschweißen für die e-Mobilität schließen.
Foto: Cvecek, Kaufmann

Laserschweißen

Laserstrahlschweißen mit grünem Laser

Laserstrahlschweißen ist bei der E-Mobilität eine gerne eingesetzte Fügetechnologie. Gerade bei Kupfer könnte  der grüne Laser seine Vorteile ausspielen.

Foto: LZH

Trenntechnik

Effizienter Reaktorrückbau durch Laserstrahlschneiden?

Lässt sich Laserstrahlschneiden unter Wasser für den Reaktorrückbau einsetzen? Dieser Frage wollen Forscher des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) nachgehen.

Foto: LaVa-X

Unternehmen

Preis für Laserschweißen im Vakuum

Lava-X erhält den Innovationspreis „Rheinland Genial“ für Laserschweißen im Vakuum.

Foto: Precitec

Laserschweißen

Qualitätssicherung beim Laserstrahl-Remoteschweißen

Für die Prozessüberwachung beim Laserfügen führt die Precitec-Weld-Master-Plattform die Pre-, In- und Post-Überwachung in einem System zusammen.