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Für die Fertigung der Batteriepacks ist der Laser essenziell. Es gibt zahlreiche Anwendungen.
Foto: Trumpf
Für die Fertigung der Batteriepacks ist der Laser essenziell. Es gibt zahlreiche Anwendungen.

Laserschweißen

Laserlösungen für die Batterieproduktion

Auf der Battery Show in Stuttgart präsentierte Trumpf Ende Juni Produkte für die effiziente Fertigung von der einzelnen Zelle bis zum Batteriepack.

Das Hochtechnologieunternehmen Trumpf zeigte Laseranwendungen für die komplette Prozesskette der Lithium-Ionen-Batteriefertigung auf der Fachmesse Battery Show Europe in Stuttgart. „Von der Elektrodenfertigung über das Kontaktieren der Zellen zu größeren Einheiten bis zum fertigen Batteriepack – wir bedienen die ganze Brandbreite“, sagt Johannes Bührle, Leiter Mobilität bei Trumpf. Das Hochtechnologieunternehmen hat bereits seit Jahren viel Erfahrung mit chinesischen und koreanischen Batterieherstellern bei Laserapplikationen gesammelt und ist heute Partner aller wichtigen Batterieproduzenten, sowohl in Asien wie in Europa und den USA.

Trend zur Elektromobilität große Chance

Trumpf profitiert vom Trend zur Elektromobilität. Allein im vergangenen Geschäftsjahr hat das Hochtechnologieunternehmen mehr als 1.000 Laser für die Batteriefertigung verkauft. „Die E-Mobilität kommt jetzt weltweit richtig in Schwung. Die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verleihen der E-Mobilität weiteren Schub. Auch in Europa entstehen jetzt Batteriefabriken mit Multi-Gigawatt-Kapazitäten. All diese Fabriken benötigen Laser für ihre Fertigung“, erklärt Bührle. Heute ist ein Großteil der Anwendungen im Bereich der Hochleistungslaser angesiedelt – es kommen also Laser mit mindestens 3 kW Leistung zum Einsatz. Zur Steigerung der Produktivität in der Fertigung tendieren die Hersteller zu Lasern mit höherer Leistung. Ein Beispiel für die zahlreichen Laseranwendungen in der Batteriefertigung ist das Busbarschweißen, das Kontaktieren einzelner Batteriezellen. Trumpf bietet dafür ein System bestehend aus dem sechs und mehr kW starken Scheibenlaser Trudisk, Bearbeitungsoptiken, Prozesssensorik – zum Beispiel für die Kontrolle der Einschweißtiefe – sowie die entsprechende Software und Steuerung an. Das Zusammenspiel dieser Komponenten beschleunigt die Produktion der Batteriezellen und verringert den Ausschuss.

Poren- und rissfrei Can-Cap-Schweißen

Eine weitere Anwendung ist das sogenannte Can-Cap-Schweißen – also das mediendichte Verschließen des Deckels (Cap) mit dem Batteriegehäuse (Can). Trumpf Laser verschließen die mit Elektrodenpaketen bestückten Aluminium-Gehäuse mit dem Deckel poren- und rissfrei. Hohe Qualität ist hier besonders wichtig. Selbst kleinste Risse könnten zu gefährlichen Fehlfunktionen der Batterien führen. Die Trumpf Technologie Bright-Line-Weld sorgt für spritzerarmes Schweißen und höchste Prozessstabilität. Herzstück dieses Systems ist ein Zwei-in-eins-Laserlichtkabel mit einem inneren und einem äußeren Faserkern. Auch das gasdichte Schweißen von Wärmetauschern für Batterie Packs ist besonders anspruchsvoll. Wärmetauscher bestehen aus besonderen Aluminium-Legierungen, die die Hersteller bislang oft noch mittels Löttechnik fertigen. „Der Laser wird mittelfristig die Löttechnik ersetzen. Dafür muss er aber besonders schnell schweißen“, erläutert Bührle. Trumpf hat eine Mehrfach-Fokus-Optik entwickelt, die Schweißgeschwindigkeiten von mehr als 15 m/min ermöglicht.

Foto: Omron

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