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 Das Ergebnis von Kuka vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag für die ersten neun Monate des Jahres 2022 mit 80,9 Mio. EUR weit über dem Vorjahreswert von 45,5 Mio. EUR.
Foto: Kuka/Burgstaller
Das Ergebnis von Kuka vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag für die ersten neun Monate des Jahres 2022 mit 80,9 Mio. EUR weit über dem Vorjahreswert von 45,5 Mio. EUR.

Unternehmen

Kuka verbucht 37 % mehr Aufträge und 17 % mehr Umsatz

Dem Augsburger Hersteller kommt die momentan hohe Nachfrage nach Automatisierung in Form eines Rekord-Auftragseingangs zugute.

Das Augsburger Technologieunternehmen Kuka verbuchte in den ersten neun Monaten 2022 zweistellige Zuwächse bei Umsatz und EBIT sowie einen Rekord-Auftragseingang. So stieg der Auftragseingang des Konzerns in den ersten neun Monaten 2022 um 36,7 % auf knapp 3,7 Mrd. EUR sowie der Umsatz um 17,4 % auf knapp 2,8 Mrd. EUR. Darin enthalten sind auch Währungseffekte, die sich positiv auf die Entwicklung auswirkten. Die Book-to-Bill-Ratio verbesserte sich in den ersten neun Monaten 2022 auf 1,33 (9M /21: 1,14). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 80,9 Mio. EUR weit über dem Vorjahreswert von 45,5 Mio. EUR und die EBIT-Marge stieg auf 2,9 % (9M/21: 1,9 %). Kuka erhöht daher die Guidance für 2022 für Auftragseingang und Umsatz.

Unsicherheiten bedrohen gutes Ergebnis

Besonders in Asien und Nordamerika sowie in den Bereichen E-Mobilität, Consumer Goods und Retail war die Nachfrage hoch. Allein in China verdoppelte sich der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu. Doch aufgrund der globalen Unsicherheiten rechnet Kuka damit, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schwieriger werden. Steigende Kosten und Lieferengpässe sowie indirekte Auswirkungen des Angriffskriegs auf die Ukraine auf die Weltmärkte belasteten auch schon in den ersten neun Monaten 2022 das Ergebnis und machten sich in einigen Divisionen im EBIT bemerkbar, welches sonst noch höher ausgefallen wäre. „Diese Herausforderungen werden uns noch länger begleiten“, so CEO Peter Mohnen. „Doch trotz dieser Schwierigkeiten zeigt sich: KUKA bietet die richtigen Lösungen für große Entwicklungen wie Reshoring der Produktion, also der Rückverlagerung in die Heimatregion, Fachkräftemangel oder den globalen Wunsch der Kunden, die eigenen Prozesse flexibler und widerstandsfähiger zu machen.“

Trumpf verzeichnet höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte

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Weltweit hohe Nachfrage nach Industrierobotern

Auch die neuesten Zahlen des internationalen Robotikverbands IFR bestätigen diesen Trend: So wurden 2021 weltweit mehr als 517.000 neue Industrieroboter in Fabriken installiert, 31 % mehr als im Vorjahr. Vor allem China verzeichnet hohe Wachstumsraten, hier stieg die Zahl der ausgelieferten Roboter um 51 %. Der Bestand an einsatzbereiten Robotern rund um den Globus erreichte einen neuen Rekord von etwa 3,5 Mio. Einheiten.

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