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Foto: Salzgitter
Vertragsunterzeichnung in Salzgitter (v. l.): Konstantin Eckert und Hans Krug, beide Miele, Ulrich Grethe und Phillip Meiser, beide Salzgitter Flachstahl GmbH.

Unternehmen

Künftig CO₂-arm produzierter Stahl für Haushaltsgeräte

Ab 2025 soll die Salzgitter AG Miele klimafreundlichen Stahl liefern. Hierfür unterzeichneten beide Unternehmen eine Absichtserklärung.

Die Miele Gruppe, Hersteller von Hausgeräten, setzt bei der Reduzierung seines CO₂-Fußabdrucks auf „grünen Stahl“ der Salzgitter AG. Der Salzgitter-Konzern wiederum arbeitet eng mit Kunden und Partnern bei der Erreichung der Klimaziele zusammen. Folgerichtig haben Miele und Salzgitter Flachstahl GmbH jetzt im Rahmen des Partneringprogramms der Salzgitter AG eine Absichtserklärung unterschrieben, um Miele schon heute eine definierte Menge grünen Stahls zu sichern, der ab Ende 2025 im Rahmen von Salcos (Salzgitter Low CO₂ Steelmaking) produziert und geliefert werden soll.

Bau der größten deutschen Direktreduktionsanlage

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Auf zu den Klimazielen

Ulrich Grethe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Salzgitter Flachstahl und Mitglied der Konzerngeschäftsleitung erklärt: „‘Grüne‘ Stahlprodukte stoßen auf immer größeres Interesse bei unseren Kunden aus den verschiedensten Branchen. Diese Vereinbarung mit unserem langjährigen Kunden Miele ist ein weiteres Beispiel, dass sich ein Markt für nachhaltig produzierte Stahlprodukte bildet.“ Hans Krug, Senior Vice President Procurement bei Miele hierzu: „Wir freuen uns, dass wir mit der Salzgitter AG einen starken und kompetenten Partner an unserer Seite haben, mit dessen Unterstützung wir den CO₂-Fußabdruck unserer Produkte weiter senken können. Die Vereinbarung zahlt auf die Klimaziele beider Unternehmen ein.“ Der Salzgitter-Konzern hat ähnliche Partneringvereinbarungen mit zahlreichen Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen wie der Automobilindustrie, Kaltwalzern und Haushaltsgeräteherstellern geschlossen.

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Mit „Stahlo Steel Gate“ stellt Stahlo auf der Euro Blech einen Product Carbon Footprint-Demonstrator vor, der exaktes CO2-Footprint -Tracking ermöglichen soll.
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Pilotprojekt läuft

Bereits jetzt verbaut der Gütersloher Hausgerätekonzern im Rahmen eines Pilotprojekts CO₂-armen Stahl, der im Bereich der Herde und Backöfen zum Einsatz kommt. Bei diesem Material werden die CO₂-Emissionen im Herstellungsprozess durch Verwendung von klimafreundlichen Energieträgern und Stahlschrott um mehr als 66 % verringert. Damit leistet Miele einen ersten Beitrag, die Emissionen im Bereich der eingekauften Güter und Dienstleistungen (Scope 3.1) weiter zu senken und macht einen wichtigen Schritt bei der Umsetzung seiner ambitionierten Nachhaltigkeitsziele.

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Mubea und Salzgitter unterzeichnen ein MOU: Dr. Andreas Hauger, Dr, Lutz-Eike Elend, beide Managing Director, Members of the Group Executive Board Mubea; Ulrich Grethe, Leiter Geschäftsbereich Stahlerzeugung Salzgitter AG (v. l. vorn); Martin Zappe, Leiter Salcos Programm, Phillip Meiser, Verkaufsdirektor, beide Salzgitter Flachstahl, und Tobias Klein, Global Purchasing Director Mubea (v.l. hinten).

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Kooperation zwischen Mubea und Salzgitter

Der Automobilzulieferer will beim Flachstahl auf mehr Nachhaltigkeit setzen. Besonders bei den Themen Stahlrecycling und grüner Stahl wollen die Unternehmen zusammenarbeiten.

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Neue Anlage für feuerverzinkte Bleche

Auf der neuen Anlage des Salzgitter-Konzerns werden feuerverzinkte Bleche mit Dicken von 0,7 mm bis 2,5 mm produziert.

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Historischer Technologiewechsel in der Stahlindustrie

Klimaneutraler Stahl bis 2045? Auf der Wire und Tube 2022 präsentieren Aussteller nachhaltige Lösungen für die Grüne Transformation.

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Thyssenkrupp Steel liefert ab 2023 CO

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Künftig Warmbänder aus CO2-reduziertem Stahl

Das Kaltwalzunternehmen Wälzholz und Thyssenkrupp Hohenlimburg unterzeichnen Absichtserklärung für die Belieferung mit CO2-reduziertem Bluemint Steel ab 2023.

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