Die Flachschleifmaschine ACC CA3 hat modernste Steuerungstechnologie von Fanuc.
Foto: Okamoto Europe

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Klein- und Großserien wirtschaftlich schleifen

Schleiftechnik für Bauteile von S bis XXL: Okamoto bietet mit der ACC-Serie ein breites Maschinenportfolio für wirtschaftliche Flachschleifoperationen.

Mit den Maschinen der ACC-Serie vom Schleifmaschinenhersteller Okamoto haben Hersteller Zugriff auf Schleiftechnik, die Ebenheiten bis in den µm-Bereich schnell und wirtschaftlich realisiert. Das ACC-Maschinenportfolio ist insbesondere für den Werkzeug- und Vorrichtungsbau sowie für die Serienproduktion von Kleinbauteilen bis hin zu Großkomponenten geeignet.

ACC DX: Optimal in der Kleinserie

Insbesondere für Kleinchargen ist die hydraulische Präzisionsflachschleif-maschine ACC DX ausgelegt.

  • Sie hat einen Schleifweg von 500 bis 1.000 mm in der Längsachse sowie einen Querweg von 200 bis 500 mm.

  • Die in Kreuztischbauweise konzipierte ACC DX ist mit einer reichhaltigen Grundausstattung versehen. Dazu gehören unter anderem stabile Spindeltypen sowie V-Führungen in der Längs- und Querachse.

  • In Kombination mit der robusten Maschinenbettausführung ist schwingungs- und vibrationsarmes Schleifen mit optimaler Wiederholgenauigkeit realisierbar.

Wirtschaftliches Flachschleifen mit ACC SA/CA

Im Bereich mittlerer Größe stellt Okamoto verschiedene Modelle der ACC SA (Saddle = Kreuztisch) zur Verfügung, mit denen in den unterschiedlichsten Applikationen hochpräzise und mit hohen Schleifgeschwindigkeiten geschliffen werden kann.

Ein Beispiel ist die 2,1 t schwere ACC42SA-IQ:

  • Sie ist mit einem hydraulischen Tischantrieb mit Positionserkennung ausgerüstet und hat einen Schleifweg von 500 mm in der Längsachse sowie einen Querweg von 200 mm.

  • Verstärkte Maschinenkonstruktionselemente ermöglichen, dass die großzügig dimensionierten Führungen in der Vertikalachse große Schleifkräfte aufnehmen können.

  • Die V-V-Bauart der Führungsbahnen steht für optimale Genauigkeit.

  • Dank der Okamoto „IQ“-Steuerung laufen alle Schleifzyklen automatisch ab.

Säulenvorschub und Stabilität für große Werkstücke

Für größere Werkstücke ab 400 mm stellt Okamoto Flachschleifmaschinen mit Säulenvorschubsystem (C = Column) zur Verfügung.

  • Für eine sehr hohe Stabilität des Maschinensystems verfügen Anlagen der ACC-Serie über ein einteiliges T-Maschinenbett und eine vollständig unterstützte Tischführung. Dadurch liegen alle Führungen immer komplett auf und haben somit keinerlei Überhang.

  • Die niedrige Tischhöhe erleichtert die Bedienung und Beladung erheblich.

  • Doppel-V ausgelegte Führungen der Tischachse stehen für höchste Bearbeitungsgenauigkeit.

  • Weiterhin sind die Flachschleifmaschinen der ACC-CAIQ-Serie mit einem separaten Hydraulikaggregat, dem patentierten Okamoto Servo-Ventil-System für die Tischlängsbewegung, automatischer, verlustfreier Schmierung aller Führungsbahnen sowie einem Direktantrieb mit elastischer Kupplung zwischen Motor und Spindel ausgerüstet.

  • Die Schleifspindel in wartungsfreier Pinolenbauweise hat spielfrei eingestellte Präzisionslager und ein elektronisches Handrad mit Kugelumlaufspindel für Horizontal- und Vertikalbewegungen.

Ein Beispiel ist die ACC CA3. Modernste Steuerungstechnologie von Fanuc gewährleistet, dass drei CNC Hauptachsen und bis zu fünf weitere Hilfsachsen, etwa für Schwenkabrichtsysteme oder Teilapparate, gesteuert werden können.
Thomas Loscher, Technical Manager bei Okamoto: „Die Anlagen können mit einem tischmontierten Rollenschwenkabrichter, einer Indexiervorrichtung und einem Messtaster ausgerüstet werden. In Kombination mit dem Teileapparat können so komplexe Abricht- und Schleifzyklen zur Bearbeitung von 3D-Formen an rotationssymmetrischen Werkstücken durchgeführt werden.“

Intelligent Schleifen mit „IQ“

Die Schleifmaschinen der ACC-SA bzw. CA-Serie können optional mit der intelligenten Okamoto Steuerungstechnologie „IQ“ ausgestattet werden.

  • „IQ“ ist für alle Schleif-Scheibenformen und Schleifzyklen bestens ausgestattet.

  • Die Software schlägt durch die Eingabe einiger weniger Parameter die bestmöglichen Zustell- und Vorschubgrößen selbständig vor.

  • „IQ“ unterteilt komplexe Aufgaben in einfache Operationen. Damit ist maximale Schleifleistung auch für unerfahrene Bediener ohne Programmierkenntnisse realisierbar.

ACC CHIQ: Großteile hochpräzise herstellen

Auch die Doppelständer-Schleifmaschinen der Serie ACC-CHIQ haben das fortschrittliche Steuerungssystem „IQ“. Damit kommt der Schleifmaschinenhersteller Okamoto den Anforderungen der Industrie nach immer besseren Oberflächengüten auch bei großen Bauteilen nach.

Die Modellreihe ACC-CHIQ besteht aus vier verschiedenen Baugrößen mit Schleifbereichen von 1.500 mm x 800 mm bis hin zu 4.000 mm x 800 mm. Durch die kompakte Bauweise wird trotz zweisäuliger Konstruktion nicht mehr Platz benötigt als bei herkömmlichen Fahrständermaschinen mit gleichem Schleifbereich. Der Quervorschub, der für die Präzision der doppelsäuligen Schleifmaschine entscheidend ist, lässt sich mechanisch ohne NC-Kontrolle einstellen.
Thomas Loscher: „Wenn die Präzisionsregelung nach der Einführung erst einmal erfolgt ist, bleibt der Quervorschub bei der Arbeit montiert. Auf diese Weise erreicht der Hersteller auch noch nach Jahrzehnten eine hochpräzise Geradheit von 0,0008 mm / 900 mm.“

Mit Grind-Bix Fine Bubble besser kühlen und schleifen

Neben einem großen Spektrum an Zusatzausrüstungen, mit denen Okamoto-Schleifmaschinen an die jeweiligen Produktionsanforderungen des Kunden angepasst werden, bietet Okamoto auch das Kühlsystem Grind-Bix Fine Bubble System an. Die neue Technologie erlaubt es dem Hersteller, gleichzeitig ökologisch sowie sparsam zu schleifen, da beispielsweise nur ein Bruchteil der bisherigen Menge an Kühlschmiermittel benötigt wird.
Thomas Loscher: „Dabei erhöht Grind-Bix Fine Bubble den Wirkungsgrad der Schleifmaschinen, so dass die Zerspanleistung deutlich gesteigert wird – und dies bei weniger KSS-Mengen und geringerer Stromaufnahme.“ (ep)

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