Dr. Michael Schnick, Geschäftsführer der Teknoholt GmbH, bei der Präsentation der komplett neuentwickelten Plasmaschneidanlage „Q“.
Foto: Kjellberg

Plasmaschneiden

Kjellberg präsentiert die neue Plasmaschneidanlage "Q"

Wie im Rahmen des Jubiläums „60 Jahre Plasma“ zu sehen war, setzt Kjellberg mit der neuen Plasmaschneidanlage „Q“ auf Industrie 4.0 und ein Baukastensystem.

In einer feierlichen Eröffnungszeremonie zeigte Kjellberg Finsterwalde am 11. September 2019 im Rahmen des Jubiläums „60 Jahre Plasma“ seine neueste Plasmaschneidanlage mit dem einprägsamenNamen "Q". „Nach Jahren hauseigener Forschungs- und Entwicklungsarbeit lernen Sie heute unser neues Familienmitglied kennen“, stellte Dr. Michael Schnick, Geschäftsführer der Teknoholt GmbH, die nächste Generation der Plasmaschneidanlagen den internationalen Geschäftspartnern und politischen Gästen vor.

Plasmaschneidanlage „Q“ basiert auf neuem Konstruktionsansatz:

  • Es kommt eine Inverterstromquelle zum Einsatz, die einerseits einen digital gesteuerter, vollelektronischer Prozessablauf erlaubt und andererseits aufgrund ihres modularer Aufbaus jederzeit eine nachträgliche Aufrüstung der Anlagenleistung möglich macht.
  • Der Schneidprozess wird dabei durch Echtzeit-Kommunikation aller Komponenten digital gesteuert. Zugleich werden über eine Vielzahl an Sensoren Prozess- und Zustandskennzahlen überwacht, welche wiederum durch integrierte Mikroprozessoren analysiert und bewertet werden können.
  • Über die eigens entwickelte browserbasierte Bedienoberfläche Q-Desk werden sämtliche Informationen wie beispielsweise FAQs oder Video-Tutorials,auf dem Smartphone, Tablet oder Desktop-PC anwenderfreundlich zur Verfügung gestellt.
  • Neben der Darstellung aktueller Anlageninformationen sind so gezielte Prognosen und vorbeugende Handlungsempfehlungen möglich.
  • Über eine VPN-Verbindung und mit Zustimmung des Anwenders können unterschiedliche Daten sicher an den Service-Partner übertragen werden. Eine permanente Zustandsüberwachung der Komponenten und des Schneidprozesses gehören damit zum Stand der Technik.

Synergieffekte in der Smart Factory

Dank der neuen Industrie 4.0-fähigen Anlagenreihe „Q“ werde präzises Plasmaschneiden mit den Anforderungen an eine digitalisierte Produktion möglich. So können künftig Maschinen und Anlagen über alle Stufen der Wertschöpfung interoperabel in einer Smart Factory miteinander kommunizieren. Mögliche Synergieeffekte innerhalb des Produktionsprozesses verbessern sich.

Zum Unternehmen Kjellberg

Kjellberg Finsterwalde entwickelt seit 1922 Techniken für die Metallverarbeitung und bietet heute Lösungen zum Schweißen, Plasma- und Laserschneiden, zum Verschleißschutz sowie für die Fertigung kundenspezifischer Sondermaschinen und Werkzeuge zur Materialbearbeitung an. Als Technologieanbieter mit eigener Forschungsgesellschaft arbeitet die Kjellberg-Gruppe an Industrie-4.0-gerechten Lösungen, mit denen die Flexibilität der Abläufe innerhalb der Anwenderunternehmen effizienter werden. Dazu arbeitet Kjellberg mit etablierten Partnern zusammen.

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