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Fagor und ITL wollen gemeinsam Hochleistungsanlagen zur Fertigung von Aluminium-Blechteilen anbieten.
Foto: Fagor Arrasate
Fagor und ITL wollen gemeinsam Hochleistungsanlagen zur Fertigung von Aluminium-Blechteilen anbieten.

Unternehmen

Impression Technologies und Fagor Arrasate schließen Partnerschaft

Die Unternehmen wollen künftig Hochleistungs-Produktionslinien für Aluminium-Hotforming speziell für den Automotive-Markt produzieren.

Impression Technologies Limited (ITL) und Fagor Arrasate bündeln ihr Fachwissen, um eine Hightech-Fertigungslösung zur Warmumformung von Strukturteilen aus Aluminium in großer Stückzahl anbieten zu können. ITL mit Sitz in Coventry, Großbritannien, ist Wegbereiter beim Aluminium-Hotforming durch sein patentiertes HFQ-Verfahren. Fagor ist ein global tätiger Anbieter von maßgeschneiderten Lösungen für die Blechumformung, der eine breite Palette von Marktsektoren bedient, einschließlich der Automobilindustrie. Die HFQ-Technologie wird seit 2016 von Premium-Marken wie Aston Martin und Lotus eingesetzt. Nun findet sie auch Zugang zu den neu entstandenen Plattformen der Elektromobilität, wie bei „Bodies in White“, Innenbefestigungen und Batteriegehäusen. Das Interesse an HFQ-Anwendungen für den Fahrzeug-Leichtbau wächst rapide, insbesondere bei E-Fahrzeugen. In jenen Regionen, wo die großen europäischen, chinesischen und nordamerikanischen Autobauer angesiedelt sind, führt das zu einer Nachfrage nach hochproduktiven Aluminium-Hotforming-Anlagen.

Schlüsselfertige, HFQ-akkreditierte Fertigungslösungen

ITL wird alle Aktivitäten in Zusammenhang mit der Konstruktion von HFQ-Bauteilen, der Simulation (gegebenenfalls einschließlich der Auswahl und Charakterisierung von Legierungen) und der Prozessvorgabe leiten, während Fagor für die Entwicklung und Lieferung einer wettbewerbsfähigen, HFQ-zertifizierten Hochleistungsanlage verantwortlich zeichnet. Automobilzulieferer und OEMs, die eigene HFQ-Kapazitäten wünschen, haben die Freiheit, mit jedem der beiden Unternehmen individuell zu arbeiten oder nur bei Fagor eine schlüsselfertige, HFQ-akkreditierte Fertigungslösung anzufragen, mit Zugang zur HFQ-Technologie und ständiger technischer Unterstützung durch ITL. Ein kritischer Aspekt ist dabei die Wechselwirkung von Entwurfssimulation und Prozessparametern, um die geforderten mechanischen Spezifikationen und Maßvorgaben einzuhalten. Gerade in dieser Hinsicht bietet die von ITL und Fagor angebotene technische Zusammenführung den Kunden optimierte Lösungen mit äußerst geringem Bedarf an eigenem Engineering.

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Kombiniertes Full-Service-Angebot

Jonathan Watkins, CEO von Impression Technologies, kommentiert: „Ich freue mich, diese neue Partnerschaft mit Fagor Arrasate ankündigen zu können, einem der weltweit führenden Hersteller von Pressenanlagen, dessen Fähigkeiten und Potenziale die von ITL ergänzen. Wir haben so viele Anfragen wie noch nie erhalten. Unser kombiniertes Full-Service-Angebot wird die Einführung der HFQ-Technologie und den Aufbau eines starken globalen Liefernetzes erleichtern.“ Unai López, Geschäftsführer von Fagor Arrasate, fügt hinzu: „Die Bewältigung neuer technologischer Herausforderungen ist Bestandteil der DNA von Fagor. Die Zusammenarbeit von Fagor und ITL richtet sich an all jene Unternehmen, die bereit sind, bei der Stanztechnik für Leichtbau-Werkstoffe einen weiteren Schritt in die Zukunft zu tun.“

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