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Hausmesse bei Pressenspezialisten

Presstec, Pressenbauunternehmen und markenunabhängiger Pressenmodernisierer, hat sich im Januar in einer Hausmesse Kunden und Interessenten vorgestellt.

Die Presstec-Gruppe hatte zur Hausmesse geladen und rund 100 Gäste konnte Alexander Blättner, Gründer und Gesellschafter von Presstec, am 17. und 18. Januar in Kehl begrüßen. Das gewählte Leitthema „Pressen und Automation“ sei in der Branche „brandheiß und werde auch brandheiß bleiben“, betont Blättner. Fachvorträge von Presstec-Mitarbeitern und Referenten von Partnerunternehmen vermittelten die Theorie zum Thema, die Vorführung einer neuen vollautomatischen Schmiedepresse in den Werkhallen lieferte den Praxisanteil.

Presstec feierte im letzten Jahr 25-jähriges Bestehen in seiner jetzigen Form. Heute besteht die Unternehmensgruppe aus der Maschinenbau-orientierten Muttergesellschaft Presstec sowie aus der Tochtergesellschaft Presscontrol, die die komplette Eletrotechnik an Presstec liefert. Insgesamt beschäftigt die Gruppe 120 Mitarbeiter und erwirtschaftet rund 20 Mio. Euro Umsatz im Jahr.

Bekannt ist Presstec vor allem als einer der führenden unabhängigen Modernisierer für mechanische und hydraulische Pressen sowie für Pressensysteme, angefangen bei Stufenpressen über Mehrständer- und GT-Pressen bis hin zu den größten Pressensystemen. Seit einigen Jahren hat Presstec zudem ein eigenes Produktprogramm für neue ölhydraulische Pressen vorwiegend für Anwendungen in der Massivumformung aufgelegt. „Ganz gleich ob Neubau oder Modernisierung, wir spielen dabei verschiedene technische Disziplinen ein. Zum gesamten Maschinenbau kommt die Großteilfertigung sowie der ganze Block der Hydraulik sowie der weite Bereich der Antriebs- und Automatisierungstechnik“, erläutert Blättner. Dabei werden verschiedene Automatisierungslösungen wie Feeder-, Transfer- und End-of-Line-Systeme bis zu Bandbearbeitung und Richtmaschinen mit Partnerunternehmen realisiert.

Pressen für die Massivumformung

Beeindruckt zeigten sich die Besucher von der Werkhalle für die Fertigung, in der neben Pressen im Modernisierungszustand auch die neue vollautomatische Schmiedepresse des Typs RPH 1250 als Attraktion ausgestellt war. Entwickelt und gebaut wurde diese Presse wegen des Brexit-Termins innerhalb von nur 15 Monaten für die englische Firma TC Wild. Auf ihr werden zukünftig Bauteile für Flugzeugtriebwerke der Marke Rolls Royce hergestellt. Durch ein raffiniertes Automationskonzept erreiche man mit der neuen Presse einerseits eine hohe Wiederholungsgenauigkeit und andererseits sehr kurze Umformzeiten. Die Presse verfügt über einen hydraulischen Schiebetisch mit sechs Verriegelungspositionen für unterschiedliche Werkzeuge. Mit einer Nennkraft von 12.500 kN und einem Betriebsdruck von 315 bar erreicht die Presse eine maximale Pressgeschwindigkeit von 34 mm/s. Zum Neumaschinenprogramm von Presstec gehören zudem Kalibrier-Kompaktpressen der Baureihe KPH, die zur endkonturnahen Bearbeitung von Formteilen aus Stahl eingesetzt werden. Ihre rissempfindliche Bauweise ermöglicht eine lange Laufzeit bei geringem Verschleiß.

Pressenmodernisierung

Im Bereich der Pressenüberholung habe Presstec im vergangenen Jahr einige Projekte realisiert, erläutert Blättner. So habe man unter anderem eine Weingarten-Stufenumformpresse der Daimler AG im Hamburger Werk komplett modernisiert. Zu den vorgenommenen Retrofitarbeiten gehörten unter anderem die Überholung der Antriebswellen- und Schwungradlagerung sowie die Erneuerung der Stößelverriegelung und die Überholung beziehungsweise Erneuerung der hydraulischen Ansteuerung der Presse.

Für Alexander Blättner waren die beiden Messetage erfolgreich. „Das Interesse und das Feedback unserer Gäste waren hoch und wir haben direkt im Anschluss an die Messe mehrere Anfragen für Aufträge erhalten.“ In Zukunft sollen die Hausmessen regelmäßig stattfinden.

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