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Die Swiss Steel Group wird Thyssenkrupp in Zukunft mit CO
Foto: Swiss Steel Group
Die Swiss Steel Group wird Thyssenkrupp in Zukunft mit CO2-reduziertem Material beliefern.

Unternehmen

Green Steel schwingt sich in die Lüfte

Die Swiss Steel Group wird künftig klimafreundlichen Stahl an Thyssenkrupp Aerospace liefern.

Wenn in Zukunft ein Flugzeug in die Luft abhebt, dann ist es gut möglich, dass auch „Grüner Stahl“ der Swiss Steel Group dabei ist. Denn die Swiss Steel Group liefert ab dem kommenden Jahr ausschließlich grünen Stahl an Thyssenkrupp Aerospace, ein Unternehmen von Thyssenkrupp Materials Services. Ab 2023 versorgt die Swiss Steel Group Thyssenkrupp Aerospace, ein Zulieferer der weltweit führenden Luft- und Raumfahrtunternehmen, mit grünem geschmiedeten und gewalzten Blank- und Stabstahl. Der Herstellungsprozess dieses Materials ist besonders umweltverträglich und weist Emissionen aus, die 80 bis 95 % unter dem Branchendurchschnitt liegen.

Direkt in Richtung Nachhaltigkeit

Neben dem Anspruch, die eigenen Aktivitäten ab 2030 klimaneutral zu gestalten, unterstützt Thyssenkrupp Materials Services auch seine Kunden bei der Dekarbonisierung ihrer Lieferketten. Grüne Produkte und Services sind dabei essentiell und unterstützen den Anspruch des größten werksunabhängigen Werkstoffhändlers und -Dienstleisters der westlichen Welt, auch in Sachen Nachhaltigkeit Branchenführer zu werden. Zu dieser grünen Zusammenarbeit äußert sich Frank Koch, CEO der Swiss Steel Group: „Diese Vereinbarung ist ein weiterer Höhepunkt in unserer bisherigen Zusammenarbeit mit dem Thyssenkrupp Konzern. Wir kennen und schätzen einander seit Jahren und freuen uns auf eine gemeinsame „Grüne Zukunft“!“ Absicht beider Partnerunternehmen ist es, die Beziehung weiter auszubauen und – soweit sinnvoll – auch weitere Geschäftsfelder mit einzubeziehen. Patrick Marous, CEO von Thyssenkrupp Aerospace, ergänzt: „Wir sehen bei unseren Kunden einen immer stärkeren Bedarf an CO2-reduziertem Material. Insbesondere die Luftfahrtindustrie ist stark involviert in dem Thema. Es freut uns daher, dass wir gemeinsam mit einem langjährigen Partner diesen Bedarf bedienen können.“

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