Das Stopa Compact II Blechlager versorgt bei BBW Lasertechnik zwei Etagen der Werkshalle. Um die Lagerkapazität zu erhöhen, ist die Anbindung der dritten Etage bereits in Planung.
Foto: Stopa

Lager

Flexible Lagerkapazität über zwei Etagen

Mit dem Stopa Compact II Blechlager kann BBW Lasertechnik beide Etagen seiner Werkshalle versorgen und erhöht dabei seine Lagerkapazität.

Seit der Investition in ein Stopa Compact II Blechlager für Tafeln im Großformat profitiert die BBW Lasertechnik vor allem von mehr Lagerkapazität, Flexibilität und der zukunftsweisenden Option, die Blechbearbeitungsmaschinen bei Bedarf sogar in drei Etagen versorgen zu können.

Wie das neue Blechlager integriert wurde

Die BBW Lasertechnik GmbH aus dem bayerischen Prutting, die ein umfassendes Spektrum an Lasermaterialbearbeitung anbietet, nutzt das rund 10,8 m hohe, 11 m lange und 5,6 m breite Blechlager der Stopa Anlagenbau GmbH aus Achern-Gamshurst, um beide Stockwerke ihrer Werkshalle mit Material zu versorgen. Damit das Erdgeschoss intralogistisch mit dem ersten Stock verbunden ist, hat man einen Durchlass zwischen den zwei Ebenen eingeplant. Somit ließen sich auch die Stahlbaukomponenten und das Regalbediengerät mithilfe eines Autokrans durch das geöffnete Dach bis auf den Erdgeschossboden der Halle absenken.

Mehr Lagerkapazität, mehr Flexibilität

Von dem für das Großformat ausgelegten System erwartet der Betreiber mehr Lagerkapazität und Flexibilität, weniger Beschädigungen an den Tafeln und einen geringeren Zeitaufwand beim Handling und Materialsuchen. Abgesehen davon bleibt ihm die Möglichkeit, seine Laseranlagen, die in der Produktion stehen, jederzeit an das Lager anzubinden.

Vor der Investition in das Stopa Compact II hat BBW Lasertechnik mit einem Lager gearbeitet, das für kleinere Formate ausgelegt war. Das neue Stopa Compact II, das eine Laserschneidanlage Tru Laser 5030 versorgt, ist in diesem Fall mit 208 Lagerplätzen ausgestattet. Als Ladungsträger stehen 100 Flachpaletten bereit, die jeweils über eine nutzbare Fläche von maximal 1.525 mm x 3.050 mm verfügen und für Bleche im Gewicht von bis zu 3.000 kg ausgelegt sind. Da der Betreiber mit Festplatzlagerung bei einer Beladehöhe arbeitet, nutzt er die vorhandene Fläche und Höhe komplett aus.

Patentierte Wiegevorrichtung und weitere Vorteile

  • Zum wesentlichen Mehrwert dieses Lagersystems zählen eine patentierte Wiegevorrichtung, deren Wiegezellen in die Palettenlauffläche der Ziehtraverse integriert sind, und der Verzicht auf Hydraulik. Eine Lösung, durch die sich die Zykluszeit um circa 80 % verringern soll.
  • Hinzu kommt ein intelligentes Energiemanagement, basierend auf einem Konzept mit zwei leistungsfähigen, leichten Antriebsmotoren anstelle eines schweren Motors, aus dem eine Gesamtgewichtsreduzierung von etwa 0,5 t resultiert.
  • Obendrein kann der Betreiber die generatorische Energie eines Antriebs einem anderen als motorische Energie zur Verfügung stellen.
  • Außerdem erreicht Stopa durch die Kompensation von Toleranzen einen ruhigeren Lauf der Systempaletten, um so die Prozesssicherheit zu erhöhen. Ein Vorteil, der auch zu einer längeren Lebensdauer, weniger Stillstandszeiten und zu einem geringeren Wartungsaufwand führen soll.

Unkomplizierte Bedienung

Die Steuerung der Anlagenkomponenten übernimmt eine in einen Industrie-PC integrierte Realtime-Soft-SPS. Die Bedienung des Lagers ist dabei einfach und erfordere keinen großen Schulungsaufwand. In das Pult ist der mit einem Touchscreen versehene Industrie-PC eingebaut, der die Anlage bedient und deren Zustände visualisiert. Hierzu gehören grafische Darstellungen des Lagers und des RBG, permanente Statusanzeigen in Klartext, Diagnosefunktionen sowie die Protokollierung aller Meldungen und Fahraufträge.

Wenn zwei Etagen nicht mehr ausreichen...

Die bei der BBW Lasertechnik eingesetzte Stopa-Lagerverwaltungssoftware LVS-Basic gleicht die Bestände nachts über eine Hostschnittstelle mit dem ERP-System des Betreibers ab. Da das Blechlager jederzeit erweitert werden kann, setzt das Unternehmen auf die Option, im Obergeschoss der Halle eine dritte Station zu integrieren und somit zusätzliche Maschinen anbinden zu können.

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