Fagor Arrasate und Dreher Automation präsentierten auf der Blechexpo ihre neue Pressenreihe mit 6.300 kN, 8.000 kN und 10.000 kN.
Foto: Dreher / Fagor

Blechexpo

Fagor und Dreher entwickeln gemeinsam neue Pressenlinie

Im Rahmen der Blechexpo 2019 haben Fagor Arrasate und Dreher Automation ihre neu entwickelte Baureihe von Standardpressen mit Automation vorgestellt.

Mit den Neuentwicklungen von "Press2Perform", einer Serie von Standardpressen mit einer Presskraft von 6.300 kN, 8.000 kN und 10.000 kN, erweitern Fagor Arrasate und Dreher Automation ihr Portfolio im Bereich Stanzlösungen.

Passende Lösungen für spezifische Anforderungen im mittleren Pressensegment

Die Zusammenarbeit der beiden Firmen verbindet das Know How von Fagor Arrasate in der Pressenwelt mit der Kompetenz von Dreher Automation, einem führenden Lieferanten von Automationslösungen. Diese Allianz schafft eine neue Reihe hochproduktiver, zuverlässiger und wettbewerbsfähiger Stanzlösungen mit einem schnellen RoI. Darüber hinaus ermöglicht die Standardisierung der Ausrüstung Lieferzeiten, die sich an die Bedürfnisse der Kunden in diesem Segment gut anpassen lassen.

Nicht die erste Kooperation von Fagor Arrasate und Dreher Automation

Beide Unternehmen hatten bereits zuvor erfolgreich im Rahmen hochkarätiger Projekte, unter anderem in Deutschland, Korea und China zusammengearbeitet. Fagor Arrasate und Dreher Automation teilen die gleichen Visionen und eine verwandte Unternehmenskultur, was einer Zusammenarbeit zuträglich ist, sodass es nur logisch erscheint, als eine Einheit zu agieren, die sich ganz darauf konzentriert, Arbeit von ausgezeichneter Qualität zu liefern und vollste Kundenzufriedenheit zu erzielen.

Individuelle Pressen mit flexibler Automation

Bei der neuen, auf der Blechexpo vorgestellten Baureihe, hat der Kunde die Möglichkeit, die Konfigurierung der Presse auf seine Bedürfnisse abzustimmen. Er kann zwischen konventioneller (Exzenter / Link Drive) und Servopresse wählen und es stehen ihm eine Reihe von Optionen hinsichtlich Steuerung, Werkzeug, Peripheriegeräten, Zugänglichkeit, etc. zur Verfügung.
Was die Automation angeht, so gestaltet sich die Konfigurierung extrem flexibel, das System lässt sich an die spezifischen Anforderungen eines jeden Kunden anpassen, immer im Rahmen der festgelegten Standardausführung von 6.300 kN, 8.000 kN oder 10.000 kN.

Industrie 4.0 und optimierter Energieverbrauch

Im Hinblick auf Industrie 4.0 sind sämtliche Ausrüstungen anschlussfähig, und zwar unter den strengsten Sicherheits- und Datenschutzstandards. Smart Connect heißt die Anwendung zur Pressenwartung.
Mit Smart Connect lassen sich die wichtigsten Parameter überwachen, Entscheidungen treffen und nötige Wartungsmaßnahmen programmieren. Die neue Baureihe ist auch darauf vorbereitet, Produktionsparameter (Zeiten, Referenzgrößen, etc.) als präzise Informationen zu liefern.

Fagor Arrasate und Dreher Automation sind sich der Verletzlichkeit unserer Umwelt bewusst und der Notwendigkeit, sie zu schützen. Deshalb wurde die gesamte Baureihe Press2Perform auf einen optimierten Energieverbrauch und auf maximale CO2 Einsparung ausgelegt.

Service-Angebote

Auch im Hinblick auf den Kundendienst bieten die zwei Standorte in Deutschland (Hilpoltstein und Sulz a. N.) mit der Erfahrung beider Hersteller, unterstützt durch vier Tätigkeitsschwerpunkte, einen enormen Vorteil. Der technische Service in den Einrichtungen des Kunden garantiert die Unterstützung der Mitarbeiter bei Inbetriebnahmen und vom Kunden gewünschten Wartungsmaßnahmen. Reparaturen und Ersatzteile sind von elementarer Bedeutung. In diesem Zusammenhang sind kurze Reaktionszeiten ausschlaggebend für den Kunden. Auch die Aspekte Schulung und Consulting wurden bei der Konzeption der neuen Produktreihe mit berücksichtigt: Auf Wunsch erhält der Kunde auf ihn und seine Mitarbeiter zugeschnittene Programme wie Beratung in Umweltfragen oder zur Verbesserung seiner Produktivität. Schließlich tragen auch Aktualisierungen und Upgrades der Maschinenausrüstung dazu bei, bestehende Anlagen zu optimieren und ihre Leistung zu verbessern.

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Foto: Lissmac

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Foto: IPH

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