Das STM One-Clean ist ein modulares System zur Wiederaufbereitung von Wasser und Abrasivsand. So können Unternehmen Kosten und Ressourcen sparen.
Foto: STM Stein-Moser GmbH

Wasserstrahlschneiden

Durch Abrasiv-Recycling Kosten und Ressourcen sparen

Das STM One-Clean-System mit einem Modul zum automatischen Aufbereitung von Abrasivsand macht Wasserstrahl-Schneidanlagen rentabler und nachhaltiger.

Wasserstrahl-Schneidanlagen benötigen für den laufenden Betrieb Wasser und Abrasivsand. Letzterer ist der größte variable Kostenfaktor beim Wasserstrahlschneiden und eine knappe Ressource. Dieses Potenzial hat der Wasserstrahl-Schneidanlagen-Hersteller STM erkannt und mit dem One-Clean ein modulares System zur Schonung dieser natürlichen Ressource entwickelt.

Über 50% des Abrasivs kann wiederverwendet werden

Das Abrasiv-Recycling-Modul des One-Clean-Systems ermöglicht es, mehr als die Hälfte des Granatsandes für weitere Schneidaufträge zu recyceln. Das spart Beschaffungs-, Entsorgungs- und Transportkosten, die bei ca. 50 t Abrasiv-Verbrauch pro Jahr eine Amortisierung der Anschaffung innerhalb von ca. 3-5 Jahren möglich machen.

Über die Recycling-Technologie

  • Ein spezifischer Hydrofilter sondert über ein patentiertes Verfahren Grob- und Feinteile aus dem gebrauchten Abrasiv in den Auffangbehälter des Basismoduls ab, wobei zu grobe und zu feine Bestandteile ausgeschieden werden.
  • Das Gebrauchtabrasiv wird energieeffizient getrocknet und automatisch mit neuem Abrasiv aus dem Abrasivbehälter vermischt, um eine stabil hohe Abrasivqualität zu gewährleisten.
  • Mit diesem System sind je nach Qualität und Schneidgeschwindigkeit bis zu 55% des gebrauchten Abrasivs wiederverwendbar. Der benötigte Energieaufwand für die Wiederaufbereitung des Abrasivs ist mit 3-6 kW minimal.
  • „Die Schnittqualität bleibt im Vergleich zu neuem Abrasiv gleich“, so Jürgen Moser. „Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch das Budget“.

Modulares System für individuelle Bedürfnisse

Das Abrasiv-Recycling ist eines von fünf zueinander in Beziehung stehenden Modulen des One-Clean-Systems. Die Anlage kann mit einem kleinen Investment in Betrieb gesetzt und nach Bedarf jederzeit erweitert werden. Alle Module sind ausnahmslos hochqualitative Markenkomponenten, die von STM mitentwickelt wurden. Eine durchgehend solide Konstruktion, sowie ein Zentralrahmen aus Edelstahl und die Verkleidung aus Aluminium garantieren höchste Verschleißfestigkeit und Belastbarkeit.

Platzsparend & kompatibel

Das STM One-Clean-System bleibt so kompakt, dass es direkt in den Unternehmen zum Einsatz kommen kann, auch wenn diese eine Anlage einer Fremdfirma nutzen. Alle Module sind auf kleinstem Raum verbaut, der Energiebedarf ist fünfmal niedriger als bei vergleichbaren Systemen. STM kann damit nach eigenen Angaben deutlich zeigen, dass Kosteneffizienz keinesfalls im Widerspruch zu einer nachhaltigen und umweltschonenden Arbeitsweise steht.