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Online-Fertigung liegt im Trend: Gemäß einer wissenschaftlichen Studie sind fortgeschrittene digitale Lösungen zur Unterstützung von Einkauf und Supply Chain Management zunehmend gefragt.

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Digital-Studie sieht Nachfrageplus bei Online-Fertigung

Digital hat Potenzial: Eine Studie der Uni Würzburg und HTWK Leipzig bescheinigt dem noch relativ jungen Bereich der Online-Fertigung gute Aussichten.

Gemäß der aktuellen Studie gewinnt der Einsatz von fortgeschrittenen digitalen Lösungen im Einkauf bzw. der gesamten Lieferkette an Bedeutung, und das schließt auch den Bereich der Online-Fertigung mit ein. Jedoch befinden sich viele Unter­nehmen noch in der Orientierungsphase. Diese Erkenntnisse liefert eine kürzlich veröffentlichte empirische Untersuchung von Prof. Dr. Ronald Bogaschewsky (Universität Würz­burg) und Prof. Dr. Holger Müller (HTWK Leipzig). In der daraus resultierenden Studie „Fortgeschrittene digitale Lösungen zur Unterstützung von Einkauf und SCM“, an der sich 228 Unternehmen beteiligten, zeigte sich auch: Neue Be­schaffungsmethoden über Online-Fertiger werden zunehmend in Erwägung gezogen und besitzen hohes Potenzial.

Der Bedarf an modernen digitalen Lösungen, die Informationen hinsichtlich globaler Beschaffungsmärkte bzw. zu geeigneten Lieferanten sowie zu Risiken in der Supply Chain bereitstellen, wächst. Gemeint sind im Rahmen der Studie Tools und Platt­formen, die bspw. Big Data Analytics, Social Media Analytics, Künstliche Intelligenz etc. nutzen, um die Anwender vor allem bei eher als strategisch einzuordnenden Auf­gaben zu unterstützen. Dabei ist unerheblich, ob diese Technologien selbst entwickelt und eingesetzt werden oder ob eine Plattform bzw. ein Dienstleister diese – bspw. als Software- oder Platform-as-a-Service (SaaS) – bereitstellt. Die globale Transparenz über relevante Anbieter wird summarisch von über 70 % der Teilnehmenden als „wichtig“ oder „sehr wichtig“ erachtet. Dies ist ein Indiz dafür, dass dieses Thema in den Unternehmen eine hohe Bedeutung besitzt.

Wie sieht es aus beim Einsatz digitaler Systeme?

Auch der aktuelle Stand des Einsatzes fortgeschrittener digitaler Systeme zwecks Ge­winnung eines hohen Maßes an globaler Beschaffungsmarkt‐ bzw. Anbietertranspa­renz wurde abgefragt. 6,6 % der Teilnehmenden geben an, eine solche bereits zu nutzen. 10,6 % befinden sich in der „Einführungs‐/Testphase“ und weitere 13,3 % haben die „Einführung konkret geplant“. Nur 13,7 % planen „keine Nutzung“ in den nächsten Jahren.

Die Nutzung fortgeschrittener digitaler Lösungen im Einkauf wird gemäß den Erkennt­nissen vor allem durch unzureichende zeitliche und personelle Ressourcen behindert, aber auch durch mangelndes technologisches Know-how, durch zu geringe Budgets und einen unzureichenden Überblick über bestehende Lösungen.

Online-Fertigung rückt zunehmend in den Fokus

Ein neues Feld in der modernen Beschaffung, das unter anderem zur Schonung von Ressourcen beitragen kann, ist die Online-Fertigung. Fertigungsplattformen und -netz­werke für die Teilebeschaffung gewinnen an Relevanz. Das Ergebnis zeigt, dass Internet-Plattformen für diverse Güterkategorien von den befragten Unternehmen grundsätzlich als wichtig erachtet werden. Die Nutzung von Plattform‐Lösungen für klassische Kataloggüter ist dabei verbreiteter als die von Plattform‐Lösungen für konfigurierbare Güter. Weniger fortgeschritten ist bisher die Entwicklung bei den individuellen Zeichnungsteilen. Laut Befragung nutzen rund 10 % aktuell entsprechende Plattformen für Zeichnungsteile. Weitere 2,1 Prozent befinden sich in der Einführungsphase. 8,5 % planen konkret eine Einführung.

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Studie bestätigt hohes Potenzial

Benjamin Schwab, Leitung Marketing & Sales der CWMK GmbH, erklärt: „Auch wenn die Studienzahlen im Bereich individuelle Zeichnungsteile noch übersichtlich ausfallen, so zeigt die Studie, dass hohes Potenzial vorhanden ist. 42,6 % geben an, be­reits erste Ideen für eine Nutzung entwickelt zu haben. Dieser Wert unterstreicht, dass Plattformen für individuelle Zeichnungsteile zunehmend nachgefragt werden. Die Zah­len zeigen auch, dass Dienstleister der Industrie voraus sind. 18,5 % von ihnen nutzen entsprechende Plattformen. In der Industrie liegt der Wert bei 10,3 %.“

Der Online-Fertiger Facturee – eine Marke der CWMK GmbH – ist auf die Beschaf­fung individueller Zeichnungsteile spezialisiert. Facturee verfügt über ein umfang­reiches Produktionsnetzwerk, dem aktuell mehr als 1.000 Fertigungspartner aus den Bereichen CNC-Bearbeitung, Blechbearbeitung, 3D-Druck und Oberflächentechnik mit ca. 8.000 Maschinen angehören.

Breites Spektrum an Partnern und Fertigungstechniken

Die Vorteile der Online-Fertigung von Facturee liegen unter anderem darin, dass stets freie Kapazitäten und kurze Lieferzeiten garantiert sind. So können Einsparpotenziale, Effizienzgewinne und eine erhöhte Liefertreue erzielt werden. Projekte im Bereich Prototyping können genauso durchgeführt werden wie Klein- und Großserienfertigungen.

„Beim Beschaffungsprozess spielen heute Big Data und Künstliche Intelligenz eine immer wesentlichere Rolle. Unsere Prognose ist, dass Fertigungsnetzwerke diese Entwicklung weiter vorantreiben werden. Durch die Vernetzung der Märkte und getrieben durch die Corona-Pandemie hat die Online-Fertigung außerdem durch ihre Vorteile wie Anbieterunabhängigkeit und flexible dezentrale Produktionskapazitäten einen starken Schub erfahren“, sagt Benjamin Schwab.

Wer mehr erfahren will: Die Studie „Fortgeschrittene digitale Lösungen zur Unterstützung von Einkauf und SCM 2021“ steht hier zum Download bereit. 

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