Bequeme Maschinenüberwachung: Davide Negroni sieht auch in seinem Büro dank der Smart-Monitor-Software den Status jeder Maschine auf einen Blick – und somit die Produktivität in Echtzeit.
Foto: Werma Signaltechnik

Messtechnik + Prüftechnik

Dieses System zur Maschinenüberwachung ist rundum smart

Der Werkzeughersteller Beta setzt bei der Maschinenüberwachung auf den Smart-Monitor von Werma, der sich ganz einfach und schnell selbst installieren lässt.

Um die Reaktionszeit bei Stillständen auf ein Minimum zu reduzieren, ungeplanten Stillstandzeiten entgegenzusteuern und Kapazitätsreserven aufzuspüren, nutzt Beta Utensili die kostengünstige und nachrüstbare Maschinenüberwachung mittels dem Smart-Monitor aus dem Hause Werma. Signalsäulen senden die Maschinenzustände per Funk an einen zentralen PC und sorgen so für den nötigen Überblick. Dabei liefert die funkbasierte Nachrüstlösung alle relevanten Daten übersichtlich auf Knopfdruck und hilft so dem international tätigen Werkzeughersteller dabei, seine gesamte Produktion zu analysieren und zu optimieren.

Mehrere Millionen Werkzeuge pro Jahr

Bereits seit neun Jahren ist Davide Negroni einer von 600 Mitarbeitern des erfolgreichen Unternehmens mit Niederlassungen in Europa, Asien und Südamerika. Er leitet am Standort „Castiglione d’Adda“ in der Nähe von Lodi die Produktion; insgesamt arbeiten hier mehr als 70 Mitarbeiter 24 Stunden am Tag im 2- oder 3-Schichtbetrieb. „Ich bin in diesem Werk für die gesamte Fertigung verantwortlich“, sagt Negroni. „Dabei produzieren wir hier mehrere Millionen Werkzeuge pro Jahr, die zur Hälfte auf dem italienischen und zur anderen Hälfte auf dem internationalen Weltmarkt verkauft werden.“

Bei Stillständen sofort reagieren

Davide Negroni betont, wie wichtig es bei solch hohen Stückzahlen ist, „dass die Produktion reibungslos läuft und bei Stillständen sofort reagiert wird.“ Er fügt hinzu: „Ein unentdeckter Stillstand – auch wenn es nur fünf Minuten sind, ist für uns mit erheblichen Kosten verbunden, die wir natürlich vermeiden möchten!“ Zudem ist es für das Unternehmen von großer Bedeutung, „bestehende Abläufe stets kritisch zu hinterfragen, zu analysieren und gegebenefalls zu optimieren“. Nur so kann laut Negroni „die Produktivität langfristig gesteigert werden und die Wettbewerbsfähigkeit erhalten bleiben“.

„Es musste eine Lösung her – und zwar schnell“

„In der Vergangenheit kämpften wir immer öfters mit Maschinenstillständen, die unentdeckt blieben oder viel zu spät bemerkt und wurden“, sagt Negroni. „Zudem hatte ich nie die Produktivität unserer Maschinen in Echtzeit verfügbar, was sich wiederum auf die Reaktionszeit aus­gewirket.“ Er fasst in einem Satz zusammen: „Es musste eine Lösung her – und zwar schnell.“

Werma-Maschinenüberwachung zum Testen bestellt

So stößt der 50-jährige Produktionsleiter durch eine Internetrecherche auf das Maschinen-Daten-Erfassungs-System (MDE-System) von Werma Signaltechnik. „Ich hatte bereits mehrere andere Systeme getestet und bereits die Hoffnung aufgegeben, ein einfaches, unkompli­ziertes System zu finden, das unsere Erwartungen erfüllt, schnell installiert und zudem noch kostengünstig ist.“ Auf die Anfrage per Kontaktformular folgt umgehend ein ausführliches, telefonisches Beratungsgespräch und schon ein paar Tage später hält Negroni seine Testbox mit drei Funksendern und einem Empfänger in der Hand.

Einfache Installation und ein Test, der überzeugt

„Im Gegensatz zu den bisherigen Systemen kann ich Smart-Monitor von Werma einfach, schnell und intuitiv selbst installieren. Einfach die Sender per Plug&Play in unsere bestehenden Werma-Signalsäulen integrieren, Empfänger an den PC anschließen und los geht’s“, berichtet Negroni. Der Produktionsleiter ist begeistert und freut sich: „Ich finde es beeindruckend, dass ich dank der Test­box das MDE-System von Werma live in unserer eigenen Produktion testen kann. Das ist dann keine bloße Theorie mehr, sondern man kann alles sofort mit den eigenen Begebenheiten vor Ort auf Herz und Nieren testen.“

Warum der Smart-Monitor wirklich clever ist

Das System Smart-Monitor besteht aus Funksender, Funkempfänger und der Software. Das robuste und erprobte Funknetzwerk (868 MHz) für das Produktionsumfeld sucht sich intelligent selbst die beste Verbindung und sorgt so für einfachste Integration in den Fertigungs­prozess. Der Funksender wird einfach per Plug & Play als zusätzliches Element in die bestehende Werma-Signalsäule integriert und überwacht Zustände oder Stückzahlen von Maschinen, Anlagen und manuellen Arbeitsplätzen. Per Funk werden diese Zustände an den Fun­kempfänger übertragen, welche alle Daten lückenlos überträgt und in einer Microsoft SQL-Datenbank sichert.

Signalsäule als Schnittstelle

Werma sieht in Smart-Monitor die clevere MDE-Alternative für Industrieunternehmen, die unkompliziert und schnell belastbare Daten für die Optimierung ihrer Fertigungsprozesse suchen. Durch die intelligente Vernetzung von Signalsäulen entsteht eine einfache kostengünstige und nachrüstbare Alternative zu her­kömmlichen komplexen MDE-Systemen. Dabei ist es egal, welche Art von Maschine, welchen Alters oder Herstellers, das MDE-System von Werma braucht nur eine Werma-Signalsäule als Schnittstelle.

Reaktionszeiten auf ein Minimum verkürzt

So sind auch bei Beta im Werk „Castigli­one d’Adda“ Werkzeugmaschinen, Pressen und weitere Sondermaschinen über Smart-Monitor miteinander vernetzt. „Da unsere Fertigungshalle sehr groß ist und sich darin viele, unterschiedliche Maschinen befinden, die teilweise au­ßer Sichtweite stehen, bietet uns dieses System eine optimale Möglichkeit, Maschinenstillstände und Fehlermeldungen sofort zu erkennen und schnell darauf zu reagieren“, sagt Negroni. „Sogar abends, wenn kein Schichtführer vor Ort ist, werde ich per E-Mail über den Status der Maschinen informiert und sehe auf einen Blick, ob die Maschine einwandfrei arbeitet. Dadurch werden nicht nur die Reaktionszeiten auf ein Minimum verkürzt, sondern auch lange Stillstände vermieden.“

Mehr als 40 Maschinen überwachen

Nach der anfänglichen Testphase be­stellt Davide Negroni sofort weitere Sys­teme bei Werma. „Inzwischen haben wir mehr als 40 Maschinen mit Smart-Monitor ausgerüstet“, berichtet er begeistert. Auch Dr. Vismara, General Manager des Beta-Firmensitzes in Mailand hat das System von Werma im Einsatz: „Auch wir nutzen Smart-Monitor in unserer Produktion und überprüfen damit die Leistung der Produktionseinheit, analysieren die Stillstände und die Gründe für ungeplante Produktionsstopps. Es ist einfach toll, wie zeitnah die Kontrolle erfolgt und wie effizient unsere Produktion dank des Systems wurde.“

Schneller geht’s nicht

Die Einführung und Installation des Systems verlief bei Beta vollkommen reibungslos und ohne Probleme. „Das System ist nicht nur schnell installiert, sondern wirklich sofort einsatzbereit“, sagt Negroni. „Und die erste, aussagekräftige Auswertung lag uns innerhalb der ersten Woche vor – schneller geht’s kaum!“ Dies liegt vor allem an der mitgelieferten PC-Software, welche Schritt für Schritt zum eigenen Netzwerk führt. Sie stellt die Zustände der ins Netzwerk eingebundenen Signalsäulen auf dem PC dar (zentraler Leitstand). Darüber hinaus kann der Anwender Produktivitäten analysieren, Fehlerquellen suchen und somit die Effi­zienz und Verfügbarkeit seiner Maschinen erhöhen.

Wiederkehrende Probleme identifizieren und lösen

Auf die Frage, wie die Mitarbeiter das neue System akzeptieren und nutzen, antwortet er: „Auch unsere Mitarbeiter sind begeistert von dem System, denn jetzt ist sofort sichtbar, wo es häufig zu Problemen oder Störungen kommt und wie schnell darauf reagiert wird.“ Er ergänzt: „Zudem lässt sich deutlich aufzeigen, dass wiederkehrende Probleme erkannt, behoben und dauerhaft optimiert werden können.“

Potenzial für mehr

Bei Beta ist man begeistert von der Werma-Lösung und schon heute sicher, dass man das System noch ausbauen wird. „Wir sind sehr zufrieden – vom Produkt und dem Werma-Service“, sagt Negroni abschließend. „Wir werden das System auf weiteren, vorhandenen Maschinen installieren und auch auf allen zukünftigen!“