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Foto: Kemppi
Horizontale Kehlnaht (PB-Position) aus 2,5 mm säurebeständigen Stahl (316L), die mit dem WIG-Doppelpulsverfahren durchgeführt wurde.

Schweißen

Die Vorteile des WIG-Doppelpulsverfahrens entdecken

Qualitäts- und Produktivitätssteigerungen: Der schmale und stabile Lichtbogen des WIG-Doppelpulsverfahrens bietet Vorteile bei vielen Schweißanwendungen.

Mit der neuen Master-Tig-Familie bringt Kemppi ein neues WIG-Doppelpulsverfahren auf den Markt, welches die Eigenschaften und Vorteile zweier unterschiedlicher Gleichstrom-Pulsverfahren kombiniert. Dabei werden gleichzeitig langsame (0,2 … 30 Hz) und schnelle (100 … 400 Hz) negative Gleichstromimpulse verwendet. Dank eines schmalen und gut fokussierten Schweißlichtbogens kann die Schweißgeschwindigkeit deutlich erhöht werden, der Wärmeeintrag reduziert sich und Verzug wird minimiert.

Wo WIG-Schweißen an seine Grenzen kommt 

Der wachsende Druck nach mehr Produktivität lässt oftmals Zweifel an der Eignung des WIG-Schweißens für bestimmte Anwendungen aufkommen. In den letzten Jahren wurde daher versucht, das WIG-Schweißen durch MIG/MAG-Wurzelschweißverfahren (siehe auch Kemppis Wise Root+) zu ersetzen. Bis zu einem gewissen Grad waren diese Bemühungen erfolgreich, jedoch sind die Ersatzmethoden nicht für alle Anwendungen geeignet.

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Einsatzgebiete und Vorteile des Doppelpulsverfahrens

Das Doppelpulsverfahren kann für die meisten DC-WIG-Schweißanwendungen verwendet werden, eignet sich aber besonders gut u. a. bei Arbeiten an dünnen Blechen, Kehl- und Ecknahtschweißungen, optischen Qualitätsanforderungen und Edelstählen. Da das neue Verfahren zwei Pulsarten kombiniert, deckt es ein größeres Spektrum an Schweißanwendungen ab, als ein herkömmliches WIG-Pulsverfahren.

Ein besonderes Merkmal für dieses Verfahren ist, dass man durch die unterschiedlichen „Energiepotentiale“ die Viskosität des Schweißbades in Richtung „zäh“ oder „fließend“ beeinflussen kann. Somit kann das Schweißen in Zwangslagen vereinfacht werden. Das Doppelpulsverfahren ist zudem recht einfach zu bedienen, da für den Prozess keine große Anzahl von Parametern eingestellt werden muss.

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Foto: Kemppi Sichtbare Vorteile: Der Lichtbogen des Doppelpulsverfahrens (re.) hat sich hier bei einer Schweißgeschwindigkeit von 450 mm/min und 30 A Schweißstrom bewährt, während die mit einem langsamen Puls geschweißte Verbindung (li.) fast vollständig offen blieb.
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Foto: Lava-X

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Foto: Fronius

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