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Foto: Amova GmbH
Vom neuen Amova-Hochregallager erhofft sich Elval Halcor ein Plus an Produktivität.

Unternehmen

Amova liefert erneut Hochregallager für Elval Halcor 

Für eine perfekt abgestimmte Coil-Logistik und -Lagerung gibt Aluminiumhersteller Elval Halcor bei Amova ein vollautomatisiertes Hochregallager in Auftrag.

Zur Erweiterung seiner Produktionskapazitäten im Werk Oinofyta hat der griechische Aluminiumhersteller Elval Halcor S.A. die Amova GmbH beauftragt, die Tandem-Warmbandstraße mit dem Kaltwalzwerk zu verbinden und ein hochmodernes Hochregallager für Aluminiumcoils zu errichten. Dort sollen die warmgewalzten Coils zukünftig materialschonend gelagert und abgekühlt werden.

Der Auftragsvergabe ging eine intensive Planungsphase voraus, in der alle technischen Herausforderungen mithilfe modernster Simulationen berechnet und analysiert wurden. Bei der Konstruktion der Anlage war zu berücksichtigen, dass aufgrund der geographischen Verhältnisse und möglichen Erdbeben der Stahlbau für höhere Lasten ausgelegt sein muss.

Intelligentes Hochregallager mit rund 360 Lagerplätzen

Amova, ein Unternehmen der SMS Group, liefert ein intelligentes, voll automatisiertes Lager- und Transportsystem. Das neue Hochregallager mit rund 360 Lagerplätzen ist mit Fördereinrichtungen an die verschiedenen Prozesslinien angebunden. Größere Höhenunterschiede im Werk werden mithilfe eines bewährten Hub- und Tunnelsystems bewältigt.

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So konnte Amova bei Elval Halcor erneut überzeugen

Das bestehende Hochregallager, das vor 20 Jahren von Amova (damals noch unter dem Namen Siemag) geliefert wurde und immer noch voll in Betrieb ist, wird in die Gesamtlogistik eingebunden. Ein Beweis für hohe Qualität und Langlebigkeit, die den Kunden jetzt erneut von Amova überzeugt haben.

Das neue Lagersystem wird mit der von Amova entwickelten Lagerverwaltungssoftware ausgestattet, die neben der Materialverfolgung und der Visualisierung noch zahlreiche weitere Features bietet, wie beispielsweise Temperaturverfolgung anhand von Verlaufssimulationen – eine essenzielle Funktion, um die Materialqualität für die weitere Verarbeitung der Aluminiumbänder zu überwachen und zu sichern. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für Mitte 2022 geplant.